Ein Linker redet Unsinn

Ein Linker redet Unsinn: Erbschaften „gefährden die Demokratie“.
Soziologe Andreas Kemper vergleicht NSDAP und AfD

Liebe Leserinnen und Leser,

Der linksextreme Soziologe Kemper will mal wieder in der Zeitung stehen. Dafür ist ihm jeder Unsinn gut genug. Bild: Wikipedia

dass die extreme Linke nicht gerade mit viel Intelligenz gesegnet ist, kann man oft an dem Unsinn, den sie von sich geben, ablesen. Ein weiteres Beispiel dieser These liefert uns der Soziologe Andreas Kemper. Er behauptet, Hitler sei „von Erben finanziert“ worden – angeblich genau wie heute die AfD. Deshalb fordert er die Abschaffung des Erbes und will das Eigentum Verstorbener an die Allgemeinheit umverteilen, um „Machtungleichgewichte“ zu verhindern.

In einem Thread auf X moniert er, dass niemand etwas für sein Erbe leiste. In Deutschland würden jährlich 400 Milliarden Euro vererbt werden, sodass „jede*r 400.000 Euro Erbe bekommen“ solle. „Alles andere würde dem Leistungsprinzip widersprechen“, hält er fest. Tote hätten keinen Anspruch auf Vermögen.

Das Gendersternchen haben wir ausnahmsweise mal gelassen. Er hat es benutzt und wir wollen ja seine dummen Aussagen nicht verfälschen. Er moniert also, dass die Erben nichts für das Erbe getan hätten, will aber dann das Geld an andere verschenken, die ebenfalls nichts dafür getan haben. Man muss schon Soziologe mit einem extrem linkslastigen Hirn sein, um das zu verstehen. Soweit mir bekannt ist, hat Kemper, wie die meisten Linken, noch nie produktiv gearbeitet. Wen wundert das?

Kemper spricht sich dafür aus, dass das, was vom Reichtum einer Person nach deren Tode übrigbleibt, anstatt an vom Erblasser benannte Personen an die Allgemeinheit verteilt werden solle. „Niemand der Lebenden hat etwas für das übrig gebliebene Vermögen geleistet, also haben alle gleich viel Anspruch darauf“, schreibt er. Allerdings unterläuft ihm dabei ein Denkfehler: Wenn schon diejenigen, die dem Verstorbenen nahestanden, keinen Anspruch auf sein Erbe haben, dann können es Fremde auch nicht, die in keinerlei Beziehung zu dem Toten standen. Aber Logik von extremen Linken zu erwarten ist wohl zu viel erwartet.

Kemper fällt vor allem durch seinen Hass auf die AfD auf. Er kann es offensichtlich nicht verwinden, dass die AfD sich von der bislang größten Oppositionspartei zu einer Regierungspartei entwickelt.

Im Rechtsstreit zwischen der Stadt Essen und der AfD um die Vermietung der Grugahalle zur Ausrichtung des AfD-Bundesparteitages Ende Juni 2024 beauftragte die Stadt Kemper mit einer Expertise, welche die Wahrscheinlichkeit von strafbaren Äußerungsdelikten während des Parteitages bewerten sollte. Gestützt auf dieses Gutachten veranlasste die Stadt die nachträgliche Kündigung des bereits im Vorjahr abgeschlossenen Vertrages. Laut dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen fehlt Kempers Expertise jedoch „bei genauer Betrachtung jeder empirische Gehalt“. Die Stellungnahme sei weder wissenschaftlich, noch belege sie eine „tatsachenbasierte Prognose“. Die nachträgliche Kündigung sei daher widerrechtlich erfolgt.

Eine Ohrfeige für Kemper aber auch für die Stadt Essen, die sich auf ein Gutachten dieses selbsternannten „Experten“ verlassen wollte.

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmen Sie dem zu.