Kiesewetter will Russland „auflösen“.

Roderich Kiesewetter will Russland in seine Einzelteile «auflösen»:
Kleines Plädoyer für verbale Abrüstung!

 

Das russische Reich besteht aus vielen Regionen.

So zitiert die Weltwoche den bekannten Kriegstreiber Roderich Kiesewetter (CDU).

Adygeja. Baschkortostan. Sacha. Nie gehört? Macht nichts. Diese und andere autonome Republiken Russlands haben einen Fürsprecher erhalten. Roderich Kiesewetter, der Mann, der den wilhelminischen Kasernenhof ins 21. Jahrhundert gerettet hat. Er will die unterdrückten Völker von der russischen Knute befreien, das Joch Moskaus abwerfen. Und wer weiß: Vielleicht kehrt Tschukotka heim in die EU.

Kiesewetter, der bereits durch seine Kriegsphantasien bezüglich des Ukraine-Kriegs aufgefallen ist (wir müssen die Ukraine in die Lage versetzen, Russland zu besiegen) hat wieder einmal wilde Gedanken. Deutschlands ärgster Säbelrassler und Russenhasser will die russische Föderation in ihre Einzelteile zerschlagen. «Eine Russland-Strategie muss den Willen beinhalten, dieses imperiale Reich aufzulösen», so der CDU-Politiker.

Mal ehrlich: Brauchen wir solche, auf Krieg gebürsteten, Politiker in Deutschland? Kiesewetter hasst Russland und er denkt sehr einseitig, denn was würden seine „Zerschlagungsträume“ denn für Europa bedeuten?

Was ist mit Bretonen, Korsen, Okzitaniern in Frankreich? Schotten, Walisern und Cornishmen in Britannien? Basken, Katalanen und Galiciern in Spanien? Sollen die auch alle aus ihrem jeweiligen Staatenverbund herausgerissen werden? Es gibt so viele Autonomiebestrebungen in Europa. Muss man denen auch eine Chance geben?

Fazit: Herr Kiesewetter, das ist einfach nur Mist, den Sie da von sich geben. Gehen Sie in Pension, suchen Sie sich ein Hobby und gehen Sie dem nach. Und als ehemaliger Berufssoldat im Range eines Obersts a. D. sollten Sie auch über genügend finanzielle Mittel verfügen, um Ihren PC mit den vielen frei verkäuflichen Kriegsspielen zu füttern. Dort können Sie sich dann schadlos austoben.

Ein wenig sollte man auch in Betracht ziehen, dass der Freistaat Bayern möglicherweise auch auf die Idee kommen könnte, selbstständig zu werden: Zum Königreich Bayern mit König Markus dem Ersten. Na ja, das ist dann vielleicht doch ein wenig weit hergeholt. 🙂

 

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmen Sie dem zu.