Merz und die Öffentlich/Rechtlichen. Kein Wort über Friedrich Merz: Tagesschau und Heute schweigen die Regierungskrise tot
Liebe Leserinnen und Leser,

dass die öffentlich/rechtlichen Medien am Tropf der Regierung hängen, wissen wir inzwischen ja genau. Denn sollte der Zwangsbeitrag (GEZ) fallen, wird es bei ARD und ZDF zappenduster und die überbezahlten Intendanten und ihre Redakteure müssten sich womöglich echter journalistischer Arbeit zuwenden. Eine Horrorvorstellung für die Damen und Herren in ihren bequemen Sesseln. Also versucht man, Kritik an den Regierenden zu vermeiden und prügelt lieber auf die Opposition (auch mit Fake-News) ein. Während Bundeskanzler Friedrich Merz um sein politisches Überleben kämpft und eine Vertrauensfrage im Raum steht, schweigen die öffentlich-rechtlichen Medien über die Regierungskrise. Beim ÖRR herrscht offenbar Funkstille.
Der Journalist Rudolf Schreiner schreibt dazu:
Während das Kabinett Friedrich Merz immer weiter bröckelt und eine Vertrauensfrage im Raum steht, schweigen die öffentlich-rechtlichen Sender die Regierungskrise tot. Weder auf der Nachrichtenseite der Tagesschau noch in der Nachrichtensendung wird der Bruch innerhalb der Union thematisiert. Im Gegenteil:
Wer die Instagram-Seite der Tagesschau liest, bekommt den Eindruck, Union und SPD würden eine Einigung nach der nächsten erzielen.
Um Gottes Willen also ja nichts schreiben, was Merz, Klingbeil und Konsorten verärgern könnte. Auch über die Frontalangriffe des Bundespräsidenten auf die Demokratie liest und hört man von den öffentlich/rechtlichen Medien so gut wie nichts.
Aber der gestrandete Wal, der beschäftigt solche Medien dann tage- und wochenlang.
Aber in den Nachrichtensendungen verlor die Tagesschau bislang kein Wort über den katastrophalen Zustand der Regierung. Den Fokus legt sie stattdessen auf das Gebäudemodernisierungsgesetz. Dabei wird unter anderem die Kritik von Klimaschutzverbänden prominent vorgestellt, die vor Rückschritten beim Klimaschutz warnen.
Auch, der von Präsident Trump angedachte Abzug von Truppen aus Deutschland findet breite Berichterstattung bei der Tagesschau.
Die Folge des Verschweigens: Besonders jüngere Leser, die sich zunehmend über soziale Medien über das politische Geschehen informieren, bekommen von der Regierungskrise nichts mit. Auf dem Instagram-Kanal der Tagesschau, dem fast sieben Millionen Personen folgen, wird der Krise kein einziger Beitrag gewidmet.
Warum also noch zahlen für diesen pseudo-investigativen Einheitsbrei? Die GEZ muss weg!
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat SpanienIhr Rainer Andreas Seemann