Warten bis der Wind weht

Bundesnetzagentur will, dass sich die Industrie nach dem Wetter richtet
und Wind und Sonne gerade mal die richtige Balance haben

Die Apollo-News berichten am 28.05.2026 ausführlich zu diesem Thema

auch im Handelsblatt kann man einen interessanten Artikel zum Thema finden

Wenn es nach den Grünen geht, soll die Industrie gefälligst dann produzieren, wenn das Wetter passt.

Liebe Leserinnen und Leser,

es war Marie von Ebner Eschenbach, die einst prognostizierte:

Wenn die Klugen immer nachgeben —
wird die Welt von den Dummen regiert!

Mir scheint, dass wir, zumindest in Deutschland, dieses Stadium erreicht haben. Weil die Energiewende das Stromnetz von Wind und Sonne abhängig macht, soll die Industrie ihre Produktion künftig nach wetterabhängigen Netzschwankungen ausrichten. Diesen Plan verfolgt derzeit die von einem Habeck-Vertrauten geführte Bundesnetzagentur.

Habeck der Kinderbuchautor

Nun wissen wir ja, dass Herr Habeck, seines Zeichens Kinderbuchautor, nicht gerade zu der Kategorie der Klugen gehört hat. Er hat, noch zu seinen Zeiten als Wirtschaftsminister, den Grünen Klaus Müller zum Leiter dieser Behörde gemacht. Dem Herrn fehlen offensichtlich die wichtigsten Grundkenntnisse, die notwendig sind, dieses Amt auszuführen.  Denn was inzwischen zum Allgemeinwissen zählt, ist diesem Grünen unbekannt:

Der Schwachsinn zeigt sich in der sogenannten „Energiewende

Die dezentrale und stark schwankende Einspeisung aus Wind- und Solaranlagen stellt das deutsche Stromnetz vor erhebliche Herausforderungen. Sind Wind und Sonne im Übermaß vorhanden, müssen Anlagen abgeregelt werden, um das Netz vor Überlastung zu schützen. Die Kosten dieser Eingriffe bei Über- oder Untererzeugung sowie der enorm teure, energiewendegerechte Ausbau der Stromnetze spiegeln sich in den Netzentgelten wider und belasten den Industriestandort Deutschland erheblich.

Dumm geboren — nichts hinzugelernt

Statt aus dieser zur Gewohnheit gewordenen Dauerkrise zu lernen und eine Energiepolitik zu verfolgen, die das Stromnetz durch gesicherte Leistung aus Atomkraft und fossilen Kraftwerken entlastet, dürfte sich das Problem auf absehbare Zeit weiter verschärfen. Denn die Bundesnetzagentur arbeitet derzeit an einer neuen Netzentgeltsystematik, die die Industrie dazu bringen soll, sich noch stärker an die Netzengpässe und damit an wetterabhängige Schwankungen des Stromangebots anzupassen. Die Idee ist, dass stromintensive Produktionsprozesse nach dem Wetter ausgerichtet werden sollen.

Ich stelle mir gerade vor, wie der Produktionsleiter eines Industriebetriebs dann hektisch seine Mitarbeiter zusammentrommelt, wenn gerade mal die Sonne scheint, um die Produktion hochzufahren. Schieben sich Regenwolken davor, schickt er sie wieder heim. Das geht dann zwei oder drei Monate gut, bis der Betrieb pleite ist.

Deutschland ist effektiv am Ende!

 

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

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