Die von der EU geförderte Initiative „Klicksafe“ bringt Schülern bei, dass es „rechtsextrem“ sei, die Regierung infrage zu stellen.

Der „Kampf gegen rechts“ nimmt immer seltsamere Züge an. Dies geht aus einer Recherche von NIUS im Rahmen des NIUS-Originals „Kampfzone Klassenzimmer: Deutschlands Schulen zwischen Scharia und Indoktrination“ hervor. Die Initiative wurde mit 7,6 Millionen Euro gefördert, je zur Hälfte von der EU und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Sie kämpft für mehr „Sicherheit im Netz“ und gegen vermeintliche Desinformation.
Eigentlich sind Schulen dafür gedacht, den Kindern und Jugendlichen Rechnen, Schreiben und Allgemeinwissen beizubringen. Der idiotische „Kampf gegen rechts“ hat damit nichts zu tun. Besonders ist das dann der Fall, wenn man sich anschaut, was dort von „Klicksafe“ verzapft wird.
Ein Kapitel des Hefts widmet sich der „Delegitimierung demokratischer Institutionen, wie der Presse“. Erklärt wird den Schülern darin etwa, wie sie „rechte Codes, Emojis und Zeichen entlarven“. Auf dem Arbeitsblatt heißt es: „Seid ihr jetzt fit genug, um rechtsextreme Profile zu erkennen?“ Die Schüler sollen fiktive Social-Media-Profile anhand einer Checkliste nach Inhalten überprüfen, die auf rechtsextreme Einstellungen hindeuten.
Wenn man sich diesen Fragebogen ansieht, weiß man gleich, welch Geistes Kind die Autoren sind und man fragt sich, wie wir unsere Kinder vor „linksextremen Aufklärern“ schützen können.

Eine rechtsextreme Einstellung liegt laut „Klicksafe“ etwa dann vor, wenn „die Regierung infrage gestellt“, „Journalist*innen* und der Presse nicht geglaubt“ oder die Vorstellung verbreitet wird, „die eigene Nation sei anderen Nationen überlegen“. Das Lösungsmaterial kennzeichnet etwa einen Social-Media-Post als rechtsextrem, der sich gegen die ehemalige Außenministerin Annalena Baerbock mit den Worten richtet: „Lach- und Sachgeschichten. Heute dummes Zeug mit Anna-Lena.“ Es handle sich um einen rechtsextremen Code, weil die Regierung infrage gestellt werde.
*Ich habe das idiotische Gendersternchen mal stehen lassen, weil es im Originaltext verwendet wird.
Auch eine Liste von Emojis, die angeblich auf rechtsextreme Gesinnung hinweisen, ist in dem Heft abgedruckt. Neben klar rechtsextremer Symbolik wie SS-Runen oder den Farben der Reichsflagge finden sich dort auch Schafs-Emojis (als Metapher für sogenannte Schlafschafe, die der Regierung unkritisch folgen) sowie ein Clown-Emoji, das für „Kritik an Politik und Regierung“ stehe.
Sie können den Artikel, aus dem ich hier zitiert habe, gerne vollständig lesen. Klicken Sie bitte auf diesen Link.
Wir müssen endlich dafür sorgen, dass in der Schule wieder die wirklich wichtigen Lerninhalte vermittelt werden. Laut den diversen Pisa- und anderen Studien ist das auch dringend nötig.
Merz hat mal versprochen „Links ist vorbei“, nur um dann einen Pakt mit dem linken Teufel zu schließen.
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann