Mannheimer Rathaus wird Swinger-Club

Mannheimer Rathaus wird Swinger-Club

Mannheimer Rathaus wird vorübergehend Swinger-Club.
Das Mannheimer Rathaus wird vorübergehend Swinger-Club.
Bild: lizenzfrei Pixabay

Liebe Leserinnen und Leser, das Mannheimer Rathaus wird Swinger-Club. Das zeigt uns wieder einmal, wie verkommen und respektlos manche Politiker inzwischen sind. Der Mannheimer Stadtrat Julien Ferrat hatte keine Probleme damit, einige Mannheimer Bürger zu einer Swinger-Party ins Mannheimer Rathaus einzuladen. Ein „Politiker zum Anfassen“ nennt sich der Mannheimer Stadtrat Julien Ferrat. Am Freitag lud er weitere acht Personen zu einer Swinger-Party in einem Gemeinderaum des Mannheimer Rathauses ein. Mögliche Sanktionen wegen „Verletzung der Treuepflicht“ nimmt er in Kauf.

Wie pervers und verkommen sind solche Politiker?

Um es klarzustellen: Ich habe im Prinzip nichts gegen Swinger. Das ist eine Privatsache von jenen, die meinen, sich auf diese Weise austoben zu müssen. Aber es ist privat! Das Rathaus einer Großstadt ist für derartige Events ganz sicher nicht der richtige Ort. Die vom Mannheimer Einzel-Stadtrat Julien Ferrat („Die Mannheimer“) seit Wochen angekündigte Swinger-Party hat nach seinen Angaben nun stattgefunden. Aus einem geplanten „kommunalpolitischen Stammtisch“ im Rathaus sei am vergangenen Freitag eine „politische Swinger-Party“ geworden. Die überregionale Aufmerksamkeit ist ihm gewiss.

Es gab „Handjobs, Geschlechts- und Oralverkehr“

Sieben Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 28 und 55 Jahren haben Ferrat zufolge an der Veranstaltung teilgenommen. Es sei eine „kleine, aber feine Swinger-Party“ gewesen, wobei zwei Männer nur zugeschaut und fünf verschiedene Sex-Aktivitäten mit zwei Damen gehabt hätten.

„Handjobs, Oralverkehr und Geschlechtsverkehr gab es. Zudem wurden Intimitäten ausgetauscht, und es war wirklich eine gelungene Swinger-Party mit einem großen Maß an Vertrautheit“, teilte er mit. Er sei ein Politiker „zum Anfassen“ im wahrsten Sinne des Wortes, sagte der Stadtrat stolz, als er gefragt wurde, ob er mit „Bürgernähe“ nicht übertreibe. Um es in einem der Räume des Rathauses bequemer zu haben, haben die Veranstalter eine Luftmatratze und eine Decke mitgebracht.

Die Veranstaltung sollte einem „politischen Zweck“ dienen

Doch die „Veranstaltung“ verfolgte auch einen politischen Zweck. Er wolle damit seinen Plan vorantreiben, in Mannheim ein FKK-Swinger-Dorf einzurichten, das der Stadt enorme Einnahmen verschaffen könnte. Als Vorbild für sein Vorhaben nennt er das europaweit bekannte Villiage Naturiste in der französischen Stadt Agde. Dort können Menschen auf einer 120 Hektar großen FKK-Anlage den ganzen Tag nackt sein und sich zu Sexpartys an verschiedenen Orten treffen.

Die Stadt Mannheim teilte mit, Ferrat habe den von ihr zur Verfügung gestellten Raum zweckentfremdet. Es liege nahe, dass hier eine „gröbliche Verletzung der gemeinderätlichen Treuepflicht“ durch Ferrat vorliege. Er habe bewusst Grenzen überschritten, um seine Bekanntheit zu steigern, so eine Sprecherin der Stadt. Der Gemeinderat müsse nun entscheiden, ob ihm ein Ordnungsgeld oder Sanktionen auferlegt werden.

Dass die Grünen das nicht verurteilen, wundert kaum

In einer ersten Reaktion hat sich der Mannheimer Stadtrat Gerhard Fontagnier (Die Grünen) auf eine SWR-Anfrage geäußert: „Es geht ihm ja eigentlich um provozierte Aufmerksamkeit.“ Reinhold Götz, Fraktionsvorsitzender der SPD im Mannheimer Gemeinderat, sagte dem SWR dazu: „Aus meiner Sicht ist das völlig inakzeptabel. Hier muss der OB einschreiten.“

Es ist die Folge einer Politik in Deutschland, die sich immer mehr um Minderheiten kümmert und dabei die wirklichen Probleme vollkommen vergisst. Das Gendern, die Verschwendung von Steuergeldern für wahnwitzige Projekte, das Verhätscheln von queeren Menschen und deren jährlich mögliche Geschlechtsumwandlung, all das führt dazu, dass die deutsche Politik nichts mehr gebacken kriegt.

Die Frage bleibt: Wer stellt Deutschland wieder auf die Füße?

 

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

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