Wadephul auf „Baerbocks Spuren“*

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Liebe Leserinnen und Leser, Wadephul auf „Baerbocks Spuren“. der deutsche Außenminister Johann Wadephul hat es, ähnlich wie seine Vorgängerin Annalena Baerbock, nicht so sehr mit den Entfernungen in Europa. In einer Pressekonferenz mit seinem portugiesischen Kollegen Paulo Rangel in Berlin hatte Bundesaußenminister Wadephul mit einem höchst fragwürdigen Vergleich irritiert. Ganz nach dem „Modell Baerbock“ sorgte ausgerechnet der Bundesaußenminister für viele „Fragezeichen“ unter den anwesenden Journalisten. Offensichtlich hat auch der deutsche Außenminister im Geographieunterricht geschlafen.
Zweifelhafter Vergleich
„Ich freue mich sehr, dass du einen Antwortbesuch nach meiner Reise nach Lissabon hier abgestattet hast. Unsere Hauptstädte trennen einige Tausend Kilometer, das ist beinahe zweimal mehr als die Entfernung von Berlin zur Frontlinie in der Ukraine“, so sorgte Wadephul für fragende Blicke.
Die Luftlinie zwischen Lissabon und Berlin beträgt nämlich rund 2300 Kilometer. Von Berlin bis zur aktuellen Frontlinie in der Ukraine sind es 1500 bis 1850 km. Was also sollte dieser Vergleich verdeutlichen, ganz offensichtlich, dass Geographie wohl nicht zu den Stärken, ausgerechnet des Bundesaußenministers zählt.

