Denunziantentum ist auferstanden. Man kannte es vor allem in der dunklen Zeit von 1933 bis 1945 und in der DDR. Nun breitet es sich in ganz Deutschland rasant aus.
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Sind auch Sie ein NAZI? Woran Linke den neuen Nazi erkennen
Wenn ein Mädchen Zöpfe trägt, sind die Eltern wahrscheinlich NAZIS, so die irre, linke Vorstellung. Bild von Petra auf Pixabay
Liebe Leserinnen und Leser,
Jan Fleischhauer fragt sich in der Focus-Online Ausgabe vom 15,08.2026, ob Sie auch zu den Verdächtigen zählen. Aus harmlosen Äußerlichkeiten werden plötzlich politische Beweise gemacht. Ich hatte zu diesem Thema vor einiger Zeit schon einmal geschrieben, als Erzieherinnen in einem Merkblatt Hinweise für ihre Kolleginnen und Kollegen gaben, woran man „rechte NAZI-Familien“ erkennen könne. Nun kommt, Jan Fleischhauer sei Dank, dieses irre Thema wieder einmal auf den Tisch. Er stellt die Frage:
„Woher weiß man, dass jemand rechts ist?“
„Er trägt Seitenscheitel, Polohemd, wohnt in der Doppelhaushälfte. Und er sehnt sich nach den Neunzigern zurück, als Helmut Kohl regierte.“
Der AfD-Kandidat in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, hat gesagt, er wünsche sich die neunziger Jahre zurück. Damals sei es in Deutschland sicherer gewesen.
Chefin von „Omas gegen Rechts-Berlin“ war Stasi-IM „Marion“
Omas gegen Rechts von einer Stasi-IM geleitet
Liebe Leserinnen und Leser,
einst lieferte sie als IM „Marion“ akribisch Spitzelberichte für die Stasi. Heute führt Maja Wiens die Berliner „Omas gegen Rechts“ an und wird von Politik und Medien als moralische Instanz gefeiert. Ein Blick auf eine deutsche Biografie.
Eigentlich ist es seit Anfang der 1990er Jahre bekannt, wer die spätere Chefin von „Omas gegen Rechts – Berlin“ (OgRechtsBln) ist bzw. zu DDR-Zeiten war. Maja Wiens heißt sie. Sie firmiert als Schriftstellerin und Journalistin. 1952 wurde sie in der DDR geboren, von 1978 bis 1983 war sie Stasi-Spitzelin. In dieser Eigenschaft soll sie im Auftrag der Stasi mit westdeutschen Grünen und der Friedensbewegung zu tun gehabt haben. 1983 beendete sie, so heißt es, die Zusammenarbeit mit der Stasi, weil sie von den westdeutschen Grünen und der Friedensbewegung beeindruckt gewesen sei.
Als „IM Marion kein Würstchen, sondern ein dicker Fisch“
Maja Wiens‘ Stasi-Vergangenheit konnte seit 1993 bekannt sein. Lange vor Gründung der „Omas gegen Rechts“ ab dem Jahr 2017/2018. Ausgerechnet die „taz“ vom 13. März 1993 hatte dies im Zusammenhang mit einer Streiterei innerhalb des „Kulturvereins Prenzlauer Berg“ aufgedeckt. Eine Kritikerin von Maja Wiens war damals aus dem Verein geworfen worden. Die „taz“ schrieb: „Wiens war einmal Inoffizielle Mitarbeiterin (IM), kein kleines Würstchen, sondern ein dicker Fisch. Von 1978 bis mindestens 1983 schrieb sie Seite über Seite voll mit Geschichten aus dem Leben auch von guten Freunden … Präzise und in einem Ton, den niemand bei der hilfsbereiten Frau vermutet hätte. ‚IM Marion‘ sieht sich eigentlich als Schriftstellerin, doch die Poesie sucht man in den Spitzelberichten vergeblich.“
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Nach AfD-Kritik im Unterricht: ZDF lauert Eltern zu Hause auf
Ulrich Siegmund Fraktionsvorsitzender der AfD im Landtag von Sachsen-Anhalt Bild: Landtag Sachsen-Anhalt
Liebe Leserinnen und Leser,
wieder einmal fällt das ZDF durch sittenwidriges Verhalten auf. Das ZDF lauert Eltern zuhause auf, um sie zu einem Lehrer zu befragen. Es wird allerhöchste Zeit, diesen Sender gründlich zu reformieren und an seine eigentlichen journalistischen Aufgaben zu erinnern. Nachdem sich in Sachsen-Anhalt Eltern über einen Lehrer beschwert hatten, der im Unterricht Kritik an der AfD geübt hatte, lauert ein ZDF-Team den Eltern zu Hause auf. Der Fall wirft Fragen nach journalistischen Methoden, politischer Neutralität an Schulen und dem Umgang der Medien mit Privatpersonen auf.
ZDF sucht Eltern, die sich beschwert haben, ungefragt und überfallartig zuhause auf
Im Fall eines Lehrers aus Stendal, der wegen kritischer Äußerungen über die AfD abgemahnt wurde, hat das ZDF-Magazin Frontal Familien beteiligter Schüler an ihren Wohnadressen aufgesucht. In einem Bericht des Magazins ist zu sehen, wie ZDF-Reporter Arndt Ginzel berichtet, ihm seien Dokumente „zugespielt“ worden, aus denen die Anschriften von Familien hervorgingen, die sich zuvor bei der AfD über den Lehrer beschwert hatten. Zu sehen ist unter anderem, wie er mit dem Fahrrad zu einem Wohnhaus fährt und dort klingelt. Als eine Frau die Tür öffnet, fragt er, ob ihre Beschwerde gegen den Lehrer an die AfD gelangt sei. Die Bewohnerin widerspricht einer Aufnahme mit der Kamera und möchte sich auch inhaltlich nicht äußern. Wie Apollo Newsberichtet, hat die Kamera des ZDF-Teams dennoch in die Wohnung gefilmt. Auch mit weiteren Eltern, denen die Reporter auflauerten, gelang es nicht, ins Gespräch zu kommen. Wer dem ZDF die Adressen zugespielt hatte, ließ die Reportage im Unklaren.