Der Homo Sapiens wird untergehen

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Liebe Leserinnen und Leser, ich bin überzeugt: Der Homo Sapiens wird untergehen. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.
Ich habe mich diesem Thema schon einmal gewidmet. Inzwischen hat sich dieser Gedanke verfestigt. Wenn man sich die Welt so anschaut, dann fressen Geld- und Machtgier die Hirne der Politiker und geistig/religiösen Führer unserer Welt auf. Man nennt dies flapsig den „gemeinen Hirnbrand“. Er greift wahllos um sich, befällt vor allem herausragende Persönlichkeiten und naive Menschen, die ihren Schlächtern blindlings folgen.
Die ÖRR betreiben die Verbreitung des „gemeinen Hirnbrands“.
Sie lassen sich von den verlogenen Medien des öffentlich/rechtlichen Rundfunks einschläfern und kommen zu der Überzeugung:
Die da oben werden es schon richten!
Afsane Bahar hat dies in seinen Gedichten einmal so beschrieben:
Der Tyrann verkündete:
„Am Ende der Welt ist ein Berg.
Auf seinem Gipfel ist eine Schlachtbank.
Geht geordnet hin
und wartet dort auf euren Henker.
Brav befolgten die Untertanen den Befehl!
Die Natur versuchte vergeblich, sich des Menschen zu entledigen
Die letzten drei Millionen Jahre auf unserem Planeten glichen einer klimatischen Achterbahnfahrt: Nicht nur wurde es insgesamt deutlich kühler auf der Erde, die Schwankungen der Temperaturen wurden auch immer extremer. Bitterkalte Eiszeiten mit gigantischen Vergletscherungen wechselten sich ab mit angenehmeren Perioden (Warmzeiten), in denen zum Teil höhere Temperaturen herrschten als heute. Und dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – wurde diese Zeit zur wichtigsten, aber auch gefährlichsten, Epoche der menschlichen Evolution. Die Menschen verabschiedeten sich aus dem Gleichgewicht der Natur.
Die skrupellostesten Menschen wurden mächtig
Der Homo Sapiens entwickelte unglaubliche geistige Fähigkeiten. Er entwickelte das Denken, die Sprache und den Erfindergeist. Er beherrschte die Welt und entwickelte gleichzeitig Waffen, die auf Knopfdruck die ganze Welt auch auslöschen kann. Es entwickelten sich solch schädliche Eigenschaften, wie Neid, Missgunst und Geld- und Machtgier. Die skrupellostesten Menschen wurden mächtig und unterdrückten diejenigen, denen diese Gene fehlten. Die sozial ungerecht denkenden Menschen wurden zu Sklaven von denen, die sich die Macht gesichert hatten.
Der Mensch macht sich andere Lebewesen durch eine einzigartige Kombination aus kognitiver Intelligenz, hochentwickelter Kommunikation und technologischem Werkzeuggebrauch untertan, was ihm erlaubte, ökologische Nischen global zu dominieren und Nahrungs- sowie Energieketten zu kontrollieren. Dabei zerstört er aber seine eigenen Lebensgrundlagen.
Der Mensch zerstört seine Lebensgrundlagen
der Mensch zerstört durch seine Dominanz und die Übernutzung globaler Ressourcen akut seine eigenen Lebensgrundlagen. Wissenschaftler beschreiben diesen Zustand heute über das Konzept der Planetaren Grenzen, von denen bereits mehrere gefährlich überschritten sind. Der Mensch hat sich die Erde so weit untertan gemacht, dass das stabile Erdsystem, welches die menschliche Zivilisation überhaupt erst ermöglichte, aus dem Gleichgewicht gerät.
Wann wird es für den Homo Sapiens zu Ende gehen
Bis zum Jahr 2100: Modellrechnungen zeigen, dass bei ungebremsten Ressourcenverbrauch bis zum Ende des Jahrhunderts Gebiete, in denen heute 3 bis 6 Milliarden Menschen leben, außerhalb der menschlichen Klimanische liegen könnten. Regionen in Südasien, dem Nahen Osten und Zentralafrika würden regelmäßig Kombinationen aus Hitze und Luftfeuchtigkeit (Kühlgrenztemperatur) erreichen, die für Menschen im Freien binnen weniger Stunden tödlich sind.
Eine Welt ohne Menschen
Die Natur würde sich nach dem Verschwinden des Menschen schnell erholen. Städte würden zerfallen und Wälder oder Steppen zurückkehren. Das Leben auf der Erde ginge ohne den Menschen einfach weiter.
Was meinen Sie? Wie lange wird es noch dauern, bis sich der Mensch selbst ausrottet? Oder wird er Wege finden, sich wieder den Gesetzen der Natur unterzuordnen und einen Neustart wagen?
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat SpanienIhr Rainer Andreas Seemann