Bundeskanzler Merz will den Klimawandel aufhalten

Bild: KI generiert
Liebe Leserinnen und Leser, Bundeskanzler Merz will den Klimawandel aufhalten.
Das hat er großspurig bei einem Besuch im Hürtgenwald versprochen. Das zeigt wieder einmal, wie weit sich der Kanzler von der Realität entfernt hat. Allerdings ist er damit nicht alleine. Ganze Heerscharen von selbsternannten „Klima-Experten“ verzapfen das Gleiche. Ich habe zu diesem Thema bereits vor einiger Zeit einen Artikel geschrieben. Wer wirklich glaubt, er könne das Klima oder den Klimawandel durch menschliche Eingriffe verändern oder gar verhindern, der ist ein Träumer. Seit es diese Welt gibt, also seit etwa 4,5 Milliarden Jahren, hat sich das Klima ohne Pause und fortlaufend verändert. Es gab Heißzeiten und es gab Eiszeiten. Die Pole waren mal eisfrei, mal mit einer dicken Eisschicht bedeckt. Da, wo sich heute Gebirge erheben, waren einst Meere und da, wo heute Meere sind, waren einmal Wüsten.
Unzählige Male hat sich das Klima seit Bestehen der Erde verändert
In der Erdgeschichte hat es unzählige, also praktisch ständig wiederkehrende Klimaveränderungen gegeben. Das Klima wechselte permanent zwischen sehr warmen Treibhausphasen ohne Eiskappen und kalten Eiszeiten, angetrieben durch natürliche Faktoren wie Kontinentalverschiebung, Vulkane und Schwankungen der Erdbahn. Das Erdklima war fast nie stabil, sondern veränderte sich über Jahrmillionen hinweg kontinuierlich.
Treibhausphasen: In den wärmsten Zeiten (wie vor rund 50 Millionen Jahren) gab es an den Polen keine Eiskappen und der Meeresspiegel war extrem hoch.
Eiszeitalter: Die Erde erlebte mehrere große Eiszeitalter, in denen riesige Eisschilder weite Teile der Kontinente bedeckten (unter anderem im Präkambrium, Ordovizium-Silur, Karbon-Perm und das derzeitige känozoische Eiszeitalter).
Warum gibt es derzeit eine Klima-Hysterie?
Das hat mehrere Gründe.
- Dramatische Berichterstattung: Medien konzentrieren sich stark auf Extremwetterereignisse wie Dürren, Fluten oder Hitzeperioden, was die gefühlte Bedrohung im Alltag verstärkt.
- Aktivismus und Proteste: Bewegungen wie „Fridays for Future“ oder radikalere Gruppen nutzen bewusste Alarmierung und zivilen Ungehorsam, um politischen Druck zu erzeugen.
- Existenzielle Ängste: Insbesondere bei jüngeren Generationen führt die Angst vor einer instabilen Zukunft zu psychologischen Phänomenen wie „Klima-Angst“.
Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass diese künstlich erzeugte Hysterie ein probates Mittel für die Politik ist, immer mehr Grund- und Freiheitsrechte einzuschränken.
Hysterie ist ein schlechter Ratgeber
Wenn wir uns also klar machen, dass man die Wechsel zwischen Eis- und Heißzeiten nicht beeinflussen kann, sollten sich die ganzen superklugen Wissenschaftler und Politiker doch zusammensetzen und beraten, wie man die Folgen dieses Klimawandels abmildern kann.
Man sollte sich also fragen:
- in welchen Klimazonen wachsen und gedeihen welche Pflanzen, die wir zur Ernährung der Menschen brauchen, am besten?
- Wie können wir die Ernährung der Menschen anpassen, dass sie die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels besser verkraften?
- Welche Bäume und Wälder müssen wir schützen, damit immer genügend Sauerstoff produziert wird
- Wie stoppen wir die Zerstörung von Wäldern und Ozeanen, die große Mengen CO2 speichern?
- Wie sichern wir die weltweite Ernährung und sauberes Trinkwasser bei zunehmender Dürre?
- Wie schützen wir bedrohte Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben?
- Wie machen wir Städte, Küsten und Gebäude sicher vor Hochwasser und Hitze?
Hysterie ist also der schlechteste Ratgeber. Statt selbsternannten „Klimaexperten und wichtigtuerischen Politikern brauchen wir also echte Fachleute, die ihr geballtes Wissen zusammenfassen und Lösungen anbieten.
Unser aktueller Klimastatus
Das große Eiszeitalter: Dauert an, solange mindestens ein Pol eisbedeckt ist.
Die letzte Kaltzeit: Endete vor etwa 11.700 Jahren (Beginn des Holozäns).
Die gegenwärtige Warmzeit: Wir leben in einer dieser üblicherweise 10.000 bis 15.000 Jahre dauernden Warmphasen.
Gehen wir also davon aus, dass das Klima nicht durch Menschen veränderbar ist, brauchen wir Lösungen der oben beschriebenen Fragen. Diese lösen wir bestimmt nicht durch sinnlose Weltklimakonferenzen. Und auch Dieselfahrverbote, idiotische Heizungsgesetze und festgeklebte Idioten auf den Straßen tragen nichts zur Lösung bei. Ich bin ganz sicher, dass es, vielleicht junge Wissenschaftler aus der zweiten Reihe, schaffen, diese Probleme zu lösen. Wir müssen nur dafür sorgen, dass die „Betonköpfe und Panikverbreiter“ endlich ihr Maul halten und den wirklichen Fachleuten den Vortritt lassen.
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat SpanienIhr Rainer Andreas Seemann