Betrug: 100 Millionen Euro

Betrug: 100 Millionen für Peru ohne Verwendungsnachweis
Deutsche Entwicklungshilfe als Haushaltsanierung in Peru. Betrug: 100 Millionen
Bild: Übernommen von NIUS

Betrug: 100 Millionen Euro Entwicklungshilfe für Peru: NIUS deckt 100-Millionen-Betrugsskandal auf

Liebe Leserinnen und Leser, Betrug: 100 Millionen Euro für Peru ohne jegliche Kontrolle. Ich bin wirklich sehr froh, dass es unabhängige Medien wie NIUS, Apollo-News und andere gibt. Sie machen die Arbeit, die eigentlich die ARD, ZDF und die Mainstream-Medien machen müssten. Da die keinen investigativen Journalismus betreiben, müssen solche freien Medien einspringen. Wir würden sonst von den Skandalen der unfähigen deutschen Regierung nichts erfahren. Hier geht es um ein 100 Millionen Euro Darlehen für die peruanische Regierung und das zur freien Verwendung. Das Bundesentwicklungsministerium unterstützt das südamerikanische Land mit einer neuen Finanzspritze. Aufgedeckt hat den Skandal das Internet-Portal NIUS in der online Ausgabe vom 25.08.2026

Das Darlehen war eigentlich zweckgebunden

Auf Instagram posieren Funktionäre der deutschen und peruanischen Regierung und feiern die Unterzeichnung des Darlehens. Dabei schreibt die deutsche Botschaft in Lima, der Kredit sei an drei Bedingungen geknüpft:

Er solle zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, zur Förderung ihrer wirtschaftlichen Eigenständigkeit und für mehr Geschlechtergerechtigkeit eingesetzt werden. Peruanische Dokumente belegen jedoch, dass das deutsche Steuergeld direkt in den Staatshaushalt fließt und frei verwendet wird.

In dem Posting der deutschen Botschaft heißt es explizit (NIUS hat es aus dem Spanischen übersetzt):

„100 Millionen Euro, mit dem Zweck der Finanzierung institutioneller Reformen zur Förderung der Chancengleichheit.“

Doch das stimmt nicht. Das Darlehen der deutschen Förderbank KfW ist zwar zweckgebunden, kann aber von der peruanischen Regierung frei verwendet werden. Die Peruaner erhielten den zinsverbilligten Kredit bereits ausbezahlt. Zur Verwendung heißt es in einem Gesetzestext der Peruaner: Das Geld werde für „apoyo a la balanza de pagos“ verwendet – also zur Unterstützung der Zahlungsbilanz. Die Peruaner machen keinen Hehl daraus, dass sie das Geld zur Aufbesserung ihrer Kassen und zur Ableistung von Schulden nutzen wollen.

Betrug: 100 MillionenDas Geld fließt in den Haushalt
Das Geld wird zur Zitat „Unterstützung der Zahlungsbilanz“ sowie fungibel verwendet.

Auf Nachfrage teilt die KfW gegenüber NIUS mit, dass die Bedingungen für die Auszahlung des Darlehens erfüllt werden, etwa die „Einführung eines Registers für informell Beschäftigte, die Einführung von Ausbildungsmodulen zur Förderung der wirtschaftlichen Autonomie von Frauen sowie die Verabschiedung der nationalen Strategie zur Förderung von Unternehmerinnen“, so eine KfW-Sprecherin.

Das widerspricht ganz eindeutig dem peruanischen Gesetzestext.

Ganz besonders ärgerlich ist das, nachdem bereits vor einiger Zeit „Geld für Radwege“ in Peru gezahlt wurde, das ebenfalls völlig unsinnig verwendet wurde.

Es ist ein Übel, dass man in Deutschland immer wieder hört, dass für wichtige Projekte wie Schultoiletten, Sanierung von maroden Brücken oder für Rentner kein Geld da ist. Für absolut sinnlose Projekte in der Entwicklungshilfe oder für den Krieg in der Ukraine sprudeln die deutschen Geldquellen aber kräftig.

Schande über diese Regierung!

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

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