Omas gegen rechts

Wer austeilt, liebe Omas, der sollte auch einstecken können oder zuhause bleiben.

Nun sind sie ja nicht gerade zimperlich in ihren Aussagen, die Omas gegen rechts. Sie teilen oft kräftig aus, unterstützen offen die Antifa und auf Pinterest und anderen sozialen Netzwerken findet man recht derbe Sprüche, so zum Beispiel:

„Kann jemand mal den Dreck wegmachen? AfD“.

Gerne beleidigt man auch AfD Wähler mit krassen Sprüchen:

„Auf Mallorca aus Eimern saufen, den Strand vollkotzen und zuhause die AfD wählen.“

Und nun zeigen sie die AfD an, wegen Plakat an einem AfD-Stand in der Erdinger Innenstadt.

Sie fühlen sich „betroffen und beleidigt“.

Klar, die Aussage des Plakats ist auch krass — aber, wer austeilt muss auch einstecken können, liebe Omas. Vielleicht solltet ihr doch lieber zuhause bleiben und Socken für Eure Enkel stricken.

Und außerdem: So ganz falsch ist es ja nicht, was auf dem Plakat steht, denn wer für offene Grenzen demonstriert und immer mehr Waffen für die Ukraine fordert, statt sich für Frieden einzusetzen, der nimmt vieles in Kauf, also auch das, was dort stand:

  • Omas für Vergewaltiger
  • Omas für Messerstecher
  • Omas für Krieg und Völkermord, sowie
  • Kurz gesagt: Alter schützt vor Dummheit nicht

Die Stadt Erding sieht übrigens keinen Anlass zum Einschreiten. Das Plakat enthalte keine strafrechtlich relevanten Inhalte und sei von der Meinungsfreiheit gedeckt. Als Kommune sei man zudem zur politischen Neutralität verpflichtet.

Wer Wind sät, wird Sturm ernten, liebe Omas. Das gilt für die AfD und auch für Euch.

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

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