political correctness

Die selbsternannten Sprachpolizisten sollten am besten einen Arzt aufsuchen

Miss Finnland verliert Titel wegen albernem Witz – Foto von ihr wird als Rassismus ausgelegt

Wie weit die sogenannten „political correctness“ bereits fortgeschritten ist, zeigt sich an diesem Beispiel:

Die Miss Finnland hat wegen eines Witzes ihren Titel verloren. Im Internet hatten sich Menschen darüber empört, dass sie ein Foto von sich postete, wie sie ihre Augen verzieht und dazu geschrieben hat „mit einem Chinesen essen gehen“.

Was ich schon immer befürchtet habe, ist wohl wahr geworden. Idiotische Sprachpolizisten und überkorrekte Heinis suchen und finden (leider auch) überall Rassismus. Sie finden das auch dort, wo es ihn gar nicht gibt. Ein wirklich harmloser Scherz hat jetzt bereits dramatische Auswirkungen.

Wer stoppt diese Menschen, die wahrscheinlich zum Lachen in den Keller gehen, oder das Lachen sogar ganz verlernt haben. Sie schikanieren uns mit Ihrer sogenannten „politischen Korrektheit“ bis wir nicht mehr anders können als zu kotzen.

Apollo News berichtet darüber:

Wegen eines albernen Witzes verliert die „Miss Finnland“, Sarah Dzafce, ihren Titel. Sie hatte ihn erst im September erhalten. Das kündigte das Komitee des Wettbewerbs in einer Pressekonferenz am Donnerstag an, wie die finnische Zeitung Yle berichtete. Dzafce wird Rassismus vorgeworfen, weil sie auf einem Foto mit ihren Fingern ihre Augen zu Schlitzen zieht. Dazu schrieb sie in der Bildunterschrift „kiinalaisenkaa syömäs“, was sich laut der Zeitung grob mit „mit einem Chinesen essen gehen“ übersetzen lässt.

Wegen des Fotos war sie im Internet in die Kritik geraten, nachdem es auf der Plattform Jodel verbreitet worden war. Vielfach wurde es so interpretiert, dass sie sich damit über asiatische Menschen lustig mache. Die Veranstalter sagten, dass sie keine Diskriminierung in irgendeiner Form dulden. Zuerst hatte die Finnin, deren Vater aus dem Kosovo stammt, ihre Geste damit gerechtfertigt, dass sie ihre Schläfen wegen Kopfschmerzen massiert habe. Später entschuldigte sie sich.

Ich hätte mich dafür nicht entschuldigt, sondern eher den Stinkefinger gezeigt. Wie lange müssen wir uns vor solchen Heinis eigentlich noch ducken und uns schikanieren lassen?

 

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

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