Faschistoide Tendenzen: BR-Rundfunkrat Dipama bläst zum Kampf gegen „selbsternannte Medien“
Liebe Leserinnen und Leser,

Bild: Nius Redaktion
es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich Ihnen von dem BR-Rundfunkrat Hamado Dipama berichtet, der als Fan von Burkina-Faso-Warlord Journalisten in Deutschland verfolgt und mit Anzeigen überschüttet. Apollo News, Tichys Einblick, der ÖRR-Blog – sie alle bekamen Besuch oder Post von der Polizei. Anzeige erstattet hat ein Mann, der selbst im Glashaus sitzt: Hamado Dipama aus Burkina Faso, der den dortigen Machthaber verehrt. Der wiederum geht in seinem Land gegen die Presse vor.
Ein mehrfach abgelehnter Asylbewerber
Dieser mehrfach abgelehnte Asylbewerber, der sich dann irgendwie doch noch die deutsche Staatsbürgerschaft erschlichen hat, macht schon wieder Schlagzeilen. In einem Instagram-Beitrag über „selbsternannte Medien“, darunter die Welt, Nius und Apollo News, beschwert er sich über die freien Medien. Kritische Berichterstattung zu seinen strafrechtlichen Bemühungen stellt er als Kampagne dar. Grundsätzlich fragt man sich natürlich zunächst, wie es sein kann, dass der abgelehnte Asylbewerber plötzlich Karriere beim öffentlich/rechtlichen Rundfunk machen können und wie er es überhaupt geschafft hat, nicht abgeschoben zu werden und wer ihm geholfen hat, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten. So hetzt er weiter:
Wer hat ihm eigentlich die deutsche Staatsbürgerschaft verschafft?
„Bei Teilen der selbsternannten Medien ist eine klare ideologische Prägung kaum zu übersehen, und die Beachtung journalistischer Standards und rechtsstaatlicher Grundsätze sind hier Fremdwörter.“ Seinen Text schließt Dipama dann mit einem unmissverständlichen Kampfaufruf: „Faschistoiden Tendenzen müssen wir entschieden entgegenwirken“. Und: „Der Kampf geht weiter“. Er, der einen faschistischen Diktator in Burkina Faso verehrt, sieht also in Deutschland an jeder Ecke Faschisten, die er mit Anzeigen übersät? Sollte er diesen Kampf nicht lieber in seiner Heimat führen? Ich denke, niemand wird ihm nachtrauern, wenn er seine deutsche Staatsbürgerschaft wieder abgibt und zurückkehrt zu seinen Wurzeln. Dort kann er dann für Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit kämpfen.
Ich wünsche ihm viel Erfolg dabei! Die Bürger in Burkina-Faso werden ihm im Erfolgsfall vielleicht sogar ein Denkmal bauen.
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann