Wählen, bis das Ergebnis passt!

Sie ist auferstanden — die DDR 2.0 ist auch im Westen angekommen

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist kaum zu glauben — aber deutsche Realität. Die Altparteien haben einen solchen Horror vor dem anstehenden Machtverlust, dass sie jetzt auf die Idee kommen, so lange zu wählen, bis das Ergebnis in ihren Augen stimmt.

In Salzuflen wurde am 05.11.2025 eine AfD Frau im Stadtrat der Stadt zur stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt. Die Wahl lief nach demokratischen Regeln sauber und rechtsgültig ab.

Frau Reinknecht war am 5. November in das Amt gewählt worden, nachdem sie 16 Stimmen erhalten hatte – drei mehr, als die AfD Sitze im Stadtrat besitzt. Die übrigen Fraktionen hatten sich im Vorfeld auf eine parteiübergreifende Besetzung durch CDU, SPD und Grüne verständigt. Dennoch setzte sich nicht die Kandidatin der Grünen durch, sondern Reinknecht. Aufgrund der geheimen Abstimmung blieb offen, aus welchen Reihen die zusätzlichen Stimmen für sie kamen.

Das gefiel den Stadtoberen natürlich gar nicht und so wurde die Abwahl von Frau Reinknecht sofort in Angriff genommen und die Stadträte und -rätinnen unter Druck gesetzt, gefälligst so zu wählen, wie die Fraktionsspitzen das in Hinterzimmern ausgekaspert hatten.

Der Abwahlantrag wurde von CDU, SPD, Grünen, USD, Linken und FDP gemeinsam eingebracht. Ein formeller Grund war dafür nicht erforderlich. Bei der Abstimmung votierten 57 Ratsmitglieder für die Absetzung, 13 dagegen. Die Zahl der Gegenstimmen entspricht der Stärke der AfD-Fraktion, auch diese Abstimmung erfolgte geheim.

Frau Reinknecht äußerte sich nach der Entscheidung deutlich verärgert. Gegenüber der Welt erklärte sie: „Ich bin demokratisch und mit Mehrheiten gewählt worden, und dass nun eine kleine Partei mit nur vier Sitzen ankommt und mich einfach wieder abwählen will, ist wirklich ein Skandal.“ In Bad Salzuflen verfügt die Linke über vier Sitze im Stadtrat.

So weit sind wir also schon gekommen. Demokratische Entscheidungen und Wahlen gelten also nur dann, wenn es den Altparteien und deren Spitzen passt?

Natürlich wird auch dieser Skandal von den Mainstream-Medien unter den Teppich gekehrt. Und das passiert nach dem guten alten Motto der DDR:

ES GIBT NICHS, WAS NICHT SEIN DARF!

Ich sage: Pfui Deibel! Und den drei Abweichlern bescheinige ich Feigheit. Einknicken hat mit Demokratie nichts zu tun. Hätten sie Mut gehabt, wären sie bei Ihrer Stimme für Frau Reinknecht geblieben.

FEIGLINGE!

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

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