Wie macht man Karriere bei der UN?

Wie macht man Karriere bei der UN? Bild: UN-Emblem
Vereinte Nationen Sitz in New York

Wie macht man Karriere bei der UN?

Liebe Leserinnen und Leser, wie macht man Karriere bei der UN? Diese Frage stelle ich heute.

Ich habe diese Gedanken zusätzlich unter die Rubrik Humor gestellt, weil es eigentlich zum Lachen wäre, wäre es nicht so traurig. Sie ahnen schon, um wen es hier gehen soll. Die UN hat eine neue Präsidentin der Generalversammlung. Annalena Baerbock ist es geworden, obwohl sie für diesen Job wohl keine einzige der notwendigen Voraussetzungen mitbringt. Sie ließ in ihrer Karriere als deutsche Außenministerin kein Fettnäpfchen aus. Ob peinliche Verwechslungen, unpassende Postings oder bemerkenswerte Wissenslücken in Geschichte und Geographie, sie hat in allen Gebieten gezeigt, dass es immer noch schlimmer geht. Mehr als irgendein anderer Politiker sorgte Annalena Baerbock (Grüne) während ihrer Zeit als Außenministerin laufend für Stirnrunzeln und Erheiterung. 

Mit „frisiertem“ Lebenslauf kann man nur in der Politik Karriere machen

Trotzdem, und obwohl sie auch ihren Lebenslauf „frisiert“ hat, es in ihrem Buch von Fehlern und Plagiaten nur so wimmelt, hat sie es geschafft und eine deutlich geeignetere Kandidatin aus dem Rennen geworfen. Helga Schmid, eine der erfahrensten deutschen Spitzendiplomatinnen hätte es verdient, den ihr eigentlich schon versprochenen Posten dann auch zu bekommen.

Nun ist es also eine, an Peinlichkeiten kaum zu überbietende, Politikerin geworden.
Zur Erinnerung noch ein paar Ihrer schlimmsten „Ausfälle“

Sie hat uns auf der ganzen Welt blamiert

Frau Baerbock besucht die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Auch Bilder können das dort Empfundene nicht richtig zum Ausdruck bringen. Baerbock versuchte es dennoch – und scheiterte. “Ich bin noch tief berührt von meinem Besuch in Yad Vashem”, schrieb Baerbock auf Instagram. Darunter ein weiteres Bild von brechenden und schäumenden Meereswellen. Die Zeile dazu: “Aber nun kommt endlich wieder die Sonne raus”. Peinlich reicht wohl nicht um diesen schlimmen Fauxpas zu beschreiben.

Nun kommen wir zu Baerbocks verpassten Geschichtsunterricht. Wenn es nach der deutschen Außenministerin ginge, müssten die Geschichtsbücher nämlich umgeschrieben werden. Im TV erklärte sie, dass der Ukraine-Krieg anders geführt werde als im 19. Jahrhundert. Denn: damals kämpfte man “nur mit Panzern”. Napoleon wäre bestimmt hocherfreut gewesen, hätte er Panzer gehabt Frau Baerbock. Er hatte leider nur Kanonen, Fußvolk und Pferde.

Doch nicht nur in Geschichte, sondern auch in Geografie hätte die Ministerin besser aufpassen sollen. Sie kennt nämlich Länder, die „Hunderttausende von Kilometern“ entfernt liegen. Denkt sie etwa an das Universum? Vielleicht an den Mond? Dieser liegt 384.400 Kilometer von der Erde entfernt. Länder auf der Erde kann sie nur schwer gemeint haben, denn die sind höchstens 20.000 Kilometer von Deutschland entfernt.

In Geschichte eine glatte „6“

Doch damit nicht genug: Vor kurzem berichtete Annalena Baerbock von der dunklen Kolonialgeschichte zwischen Nigeria und Deutschland. Da hat sie wohl etwas verwechselt. Nigeria wurde nicht von Deutschland, sondern von Großbritannien kolonialisiert. Die Deutschen waren in „Deutsch Südwestafrika“, das heute Namibia heißt.

Belassen wir es dabei. Ich könnte noch von Hunderten von anderen Beispielen, zum Beispiel vom „Speck der Hoffnung“ oder ähnlichen Peinlichkeiten erzählen.

Wir blamieren uns mal wieder vor der ganzen Welt, wenn wir so einen Menschen zur Präsidentin der UN-Generalversammlung ernennen.

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

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