Hat Baerbocks Jahr Deutschland den Sicherheitsrat gekostet?

Liebe Leserinnen und Leser,
ich habe bereits vor einigen Tagen darüber berichtet, dass Deutschland den Sitz im UN-Sicherheitsrat an Portugal und Österreich verloren hat. Diese Schande ist nur schwer zu verdauen und nun sucht man nach Gründen. Wie ich im erwähnten Artikel bereits angedeutet habe, könnte es mit der ehemaligen Außenministerin Deutschlands, Annalena Baerbock, zusammenhängen. Heute fallen mir zwei Schlagzeilen dazu auf. Russische Medien und Experten sehen keine russische Intrige, sondern Berlins eigene Haltung zu Ukraine und Nahost als entscheidenden Grund. Der Verlust eines Sitzes im UN-Sicherheitsrat, der bisher als quasi garantiert galt, hat in der deutschen Diplomatie erhebliche Verlegenheit ausgelöst. Berlin hatte offen über einen ständigen Sitz in New York gesprochen. In allen früheren Fällen hatte Deutschland entweder ohne Gegenkandidaten oder als klarer Favorit gewonnen. Deutschland ist zweitgrößter Beitragszahler der UN und die Abstimmung wurde von seiner früheren Außenministerin Annalena Baerbock geleitet – der jetzigen Präsidentin der UN-Generalversammlung.
Das Auftreten von Frau Baerbock hat eine Role gespielt
Die fehleranfällige und dezidiert proisraelische Baerbock könnte jedoch eher ein Hindernis als eine Hilfe gewesen sein, meint die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.
„In den vergangenen zwölf Monaten mussten die Länder eine Vertreterin der deutschen politischen Elite als Präsidentin der UN-Generalversammlung erleben. Sie haben beschlossen, kein weiteres Risiko einzugehen“, schrieb sie auf Telegram.
Eine zweite Schlagzeile zeigt wieder einmal den besserwisserischen und belehrenden Ton von Baerbock, wenn es um Dinge geht, mit denen Sie die Welt verbessern will.
„Respektloses Verhalten“
Baerbock habe Afrikanern vorschreiben wollen „wo sie ihre Toiletten bauen“: Ex-Präsident macht Baerbock für Niederlage um UN-Sitz verantwortlich
Nach dem Scheitern Deutschlands bei der Abstimmung um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat hat sich die Kritik an der früheren Außenministerin Annalena Baerbock deutlich verschärft, insbesondere aus afrikanischen Ländern. Im Umfeld eines Treffens führender afrikanischer Politiker in Nairobi äußerte sich Botswanas Ex-Präsident Mokgweetsi Masisi kritisch zur deutschen Außenpolitik während ihrer Amtszeit.
In einem Gespräch mit Bild erklärte Masisi: „Vielleicht hätte sich Frau Baerbock darauf konzentrieren sollen, ihre Arbeit in der deutschen Diplomatie zu erledigen, anstatt zu versuchen, Nigerianern vorzuschreiben, wo sie ihre Toiletten zu bauen haben, und den Afrikanern zu sagen, wie sie mit Elefanten umgehen sollen.“ Er ergänzte: „Vielleicht hätte Deutschland dann mehr Stimmen aus Afrika für den UN-Sitz erhalten.“
Baerbock hält sich für die Mutter des Weisheit
Es ist das Annalenchen, wie wir es kennen. Wie ein bockiges Kind meint sie, jedem alles vorschreiben zu müssen, denn sie hält sich natürlich für unfehlbar.

Bild: Wikipedia
Aber auch unser Kanzler mischt sich wieder mit einem blamablen Vorschlag ein. Er kündigt an, dass sich Deutschland erneut um diesen Sitz bewerben will. Das geht allerdings erst für die Periode 2035/36.
„Wir werden das diesmal längerfristig von Anfang an gut vorbereiten“, sagte er. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters bewirbt sich die Bundesrepublik zudem für die Jahre 2043/2044.
Merz muss endlich abtreten
Ich gehe davon aus, dass er Deutschland eine derart lange Amtszeit erspart und vielleicht schon bald seinen Abschied nimmt. Spätestens, wenn die Ost-Landtagswahlen im Herbst 2026 die CDU endgültig zur Randpartei machen, wird ihm auch der stärkste UHU-Kleber nicht helfen, weiter an seinem Sessel festzupappen.
Peinlich! Peinlich!
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat SpanienIhr Rainer Andreas Seemann