Wie künstliche Intelligenz unsere Kinder verändert

Liebe Leserinnen und Leser,
da künstliche Intelligenz (KI) zunehmend Teil des alltäglichen Lernens wird, stehen Pädagogen vor einer wachsenden Herausforderung: Wie lässt sich Technologie einsetzen, ohne das kritische Denken der Schüler zu schwächen?
„Soll ich dir bei den anderen Aufgaben auf der Liste helfen?“
Das war der Satz, den ein Physiklehrer kürzlich am Ende der Hausaufgaben eines Schülers fand. Die Lösung selbst war elegant und korrekt. Leider stammte sie nicht von dem Kind. Sie wurde von einer künstlichen Intelligenz generiert und so nachlässig kopiert, dass der Schüler die Frage des Chatbots mitübernommen hatte.
Ein Video dazu ging viral, weil es auf jene unbehagliche Art und Weise lustig war, wie schlechte Nachrichten manchmal lustig sein können. Die Schulkinder von heute, so scheint es, vergessen nicht nur, wie man denkt, sondern manche vergessen auch, wie man richtig schummelt.
Ich habe in diesem Artikel schon einmal über die Gefahren der KI geschrieben. Aber es ist eben kein Witz.
Pläne zur Einbindung von KI in den Unterricht gibt es schon
Dies wäre vielleicht nur eine weitere traurige Schulanekdote geblieben, gäbe es da nicht bereits Bestrebungen zur Einbindung von KI in die Bildungspläne der deutschen Bundesländer. Es geht also nicht mehr um ein Spielzeug, eine Neuheit oder eine vorübergehende Panik – es geht um die Zukunft des deutschen Bildungswesens.
Auf den ersten Blick mögen normale Bürger denken, dass dies nur Lehrer und Verwaltungsangestellte betrifft. Doch die Folgen werden nicht auf das Klassenzimmer beschränkt bleiben. Sie werden die Art und Weise prägen, wie Kinder lesen, schreiben, argumentieren, sich erinnern und denken. Wenn Kinder ausschließlich mit KI lernen, droht der Verlust grundlegender Fähigkeiten wie kritisches Denken, Problemlösungskompetenz und Eigenmotivation. Ohne eigene Anstrengung entwickelt das Gehirn weniger neuronale Verknüpfungen, was zu einer gefährlichen Abhängigkeit von der Technik und zu einem Rückgang echter Kompetenzentwicklung führt.
Grundlegende Reform des Bildungswesens nur mit der AfD
Es ist wieder einmal die AfD als einzige Partei in Deutschland, die das Bildungssystem grundlegend reformieren will. Im Wahlprogramm der AfD kann man dazu nachlesen:
- Leistungsorientierung und Sitzenbleiben: Rückkehr zu traditionellen pädagogischen Konzepten mit starker Fokussierung auf Frontalunterricht, regelmäßige Leistungskontrollen und die Wiedereinführung des Sitzenbleibens.
- Struktureller Umbau: Abschaffung der integrativen Schulformen zugunsten eines strikt nach Leistungsvermögen gegliederten Schulsystems, um junge Menschen zielgerichteter auf Ausbildungsberufe statt auf universitäre Studiengänge vorzubereiten.
- Politische Bildung & Erinnerungskultur: Strengere Neutralitätsvorgaben für Lehrkräfte, die kritische Überarbeitung des Geschichtsunterrichts (Forderung nach „Mehr Bismarck, weniger Hitler“) und die Auflösung der Landeszentrale für politische Bildung.
- Disziplin: Einsatz privater Wachdienste an Schulen, um gegen Gewalt und Störungen (besonders durch Schüler mit Migrationshintergrund) vorzugehen, sowie die Einführung von Spezialschulen für auffällige Schüler
Natürlich regt sich aus den linken Kreisen sofort Widerstand gegen diese einzig vernünftigen Vorschläge. Aber darüber muss man sich nicht aufregen. Die Linken sind grundsätzlich gegen jeden vernünftigen Vorschlag, wenn er von der AfD kommt.
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann