Das Sterben von kleinen und mittelständischen Betrieben geht weiter

Exemplarisch dafür steht unter anderem auch dieses Beispiel. Eine Traditionsbäckerei in Darmstadt gibt nach 435 Jahren auf. Laut „Bild“ machen dem seit 1591 bestehenden Unternehmen steigende Energie- und Rohstoffpreise, mehr Bürokratie und der höhere Mindestlohn so sehr zu schaffen, dass die Inhaberin Bettina Breithaupt dem Unternehmen keine realistische Zukunft mehr gibt. Aber auch ein verändertes Kundenverhalten und die Konkurrenz durch Bäckerei-Ketten spielen eine Rolle.
Noch vor Kurzem betrieb das Unternehmen mehrere Filialen und beschäftigte über 40 Personen, aktuell sind es laut „Bild“ nur noch zwei Standorte und rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einige davon arbeiten seit Jahrzehnten im Betrieb und beschreiben die Bäckerei als wichtigen Teil ihres Lebens. Für das geplante Aus im Jahr 2026 hat sich die Inhaberin ein Ziel gesetzt: „Ich will, dass es würdig zu Ende geht.“
Wie man hört, waren letztlich vor allem die überbordenden Energiekosten in Deutschland nicht mehr zu stemmen. Aber auch eine völlig überzogene Bürokratie ist einer der Gründe für die Schließung.
Wie die KfW berichtet, sieht es rappendüster aus. Die deutsche Wirtschaft stagniert. Auch im Mittelstand in seiner ganzen Bandbreite – von Soloselbstständigen über kleine Handwerksunternehmen bis zu größeren Industriebetrieben – wächst die Sorge um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Eine aktuelle Sonderbefragung zum KfW-Mittelstandspanel zeigt, wo kleine und mittlere Unternehmen für das Jahr 2025 die zentralen Herausforderungen sehen. Bürokratie, Fachkräftemangel, Kostensteigerungen, eine schwache Auftragslage und eine hohe politische Unsicherheit belasten die Unternehmen. Es gibt viele Probleme gleichzeitig zu lösen – aber auch viele Ansatzpunkte, um Deutschland zurück auf Wachstumskurs zu bringen.
Aber wie wir inzwischen wissen, befindet sich die einzige der sogenannten Altparteien, die CDU, im Würgegriff links/grün sozialistischer Träumer. Sie hat eine vollkommen idiotische Brandmauer zu denen aufgebaut, die die richtigen Konzepte haben und deren Parteiprogramm sich weitgehend mit dem der CDU/CSU deckt. Eine breite bürgerliche Mehrheit gäbe die Sicherheit, die notwenigen Reformen anzupacken und durchzusetzen.
Die Wähler wählen seit Jahren rechts und bekommen doch links. Die Folge ist … siehe oben.
AfD stärken, dann fällt vielleicht auch bei den CDU-Oberen irgendwann der Groschen.
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat SpanienIhr Rainer Andreas Seemann