Der Kanzler lügt mal wieder: Renten-Lüge! Kanzler Merz sagt, die Beiträge werden sinken – dabei steigen sie massiv

Bild: Wikipedia
Liebe Leserinnen und Leser,
ich bitte Sie dringend, sich nicht mehr von Kanzler Merz belügen zu lassen. Ich habe diesmal, um nicht alles noch einmal schreiben zu müssen, den Artikel aus den NIUS entnommen, den Sie im Original unter diesem Link aufrufen können.
Die Rentenkommission hat ihre Empfehlungen an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben. Der Kanzler drängt auf eine schnelle und vollständige Umsetzung aller Empfehlungen, behauptet mit Blick auf die Auswirkungen des Renten-Pakets jedoch die grobe Unwahrheit.
Die versprochene Umkehr gibt es nur in des Kanzlers Fantasie
Wörtlich sagte Merz: „Ohne Reform würden unweigerlich das Rentenniveau sinken und die Beiträge steigen. Mit dieser Reform können wir das umkehren. Wir wollen perspektivisch, dass das Rentenniveau steigt und dass die Beiträge sinken.“
Entwicklung der Beitragssätze
Was der Bundeskanzler will, und auch behauptet zu tun, deckt sich in keinster Weise mit den Entwicklungen der Beitragssätze, die die Expertenkommission für die Rente ausgerechnet hat und ihrem 80-seitigen Papier (liegt NIUS vor) auch in Grafiken angehängt haben. Siehe nachstehende Grafik:
Aus der Grafik wird ersichtlich, wie sich das Beitragsniveau entwickeln wird. Allein für den Beginn eines kapitalgedeckten Anteils bei der Gesetzlichen Rente sollen die Beitragssätze um zwei Prozentpunkte angehoben werden. In den kommenden Jahrzehnten sind Beitragssätze in einem Korridor von 20,5 und 22,5 Prozent zu erwarten. Das entspricht für einen heutigen Durchschnittsverdiener einer Netto-Mehrbelastung von etwa 43 bis 88 Euro pro Monat. Auf den Arbeitgeber kommt die gleiche Mehrbelastung zusätzlich hinzu.
Heutiges Niveau wird nie mehr erreicht — es wird teurer
Auch im Jahr 2050 werden die Beitragssätze, glaubt man den Berechnungen der Kommission, nicht wieder in den Bereich des heutigen Beitragssatzes (18,6 Prozent) gesunken sein, geschweige denn darunter. Die Beitragssätze werden in den kommenden Jahrzehnten weit über den heutigen Beitragssätzen liegen – nicht darunter.
Soweit der Text aus den NIUS, der aber auch in anderen Medien überprüft werden kann. Meine Meinung dazu ist klar. Deutschland muss endlich aufhören, Geld zu verschenken, es muss aufhören, Kriege zu finanzieren und es muss endlich aufhören, nicht arbeitende Menschen aus aller Welt großzügig zu unterstützen. Es ist genug Geld da. Es muss nur sinnvoll für die eigene Bevölkerung eingesetzt werden.
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann
