EU schenkt Scheich 70 Millionen: Herrscherfamilie von Abu Dhabi erhielt wohl EU-Subventionen in Millionenhöhe

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Liebe Leserinnen und Leser,
Es gibt Meldungen, die mich einfach sprachlos zurücklassen. In Deutschland und Europa gibt es sowohl Kinder- als auch Altersarmut. Das interessiert die Politik offensichtlich nicht. Man verschenkt lieber hohe Millionenbeträge an einen der reichsten Männer der Welt. Die Familie Al Nahyan ist laut Schätzungen die zweitreichste der Welt – und besitzt viel Ackerland in Europa. Einer Recherche zufolge soll sie so von EU-Subventionen in Höhe von mehr als 71 Millionen Euro profitiert haben. Darüber berichtet der Spiegel in seiner Online-Ausgabe vom 07.05.2026 unter Berufung auf die Klimaschutzorganisation DeSmog, die mit Medien aus Spanien und Rumänien dazu recherchiert und die Ergebnisse mit dem »Guardian« geteilt hat.
Eine der reichsten Familien der Welt erhält EU Subventionen
Die Familie Al Nahyan besitzt demnach über Firmen und Tochtergesellschaften Ackerflächen in Rumänien, Italien und Spanien. Diese Gesellschaften hätten in sechs Jahren mehr als 71 Millionen Euro an EU-Subventionen erhalten, heißt es in dem Bericht. Die Herrscherfamilie ist mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 320 Milliarden Dollar die zweitreichste Familie der Welt.
Der Spiegel berichtet weiter:
Das Vermögen stammt hauptsächlich aus den riesigen Ölreserven der Emirate.
Die Gemeinsame Agrarpolitik macht insgesamt rund ein Drittel des EU-Haushalts aus. Wie viel der darin enthaltenen Subventionen für Landwirtinnen und Landwirte in die Hände ausländischer Investoren geraten, ist nicht bekannt.
Die Organisation DeSmog hat für die Recherche zusammen mit der spanischen Tageszeitung »El Diario« und dem rumänischen Nachrichtenportal »G4Media« Daten von Tausenden Begünstigten der Agrarsubventionen aus den Jahren 2019 bis 2024 ausgewertet. Das Recherchekollektiv verfolgte so 110 Zahlungen an ein Netzwerk von Unternehmen und Tochtergesellschaften zurück, die von der Familie Al Nahyan kontrolliert werden. Dazu gehörte demnach auch der Staatsfonds ADQ.
Die EU muss dringend zurechtgestutzt und reformiert werden
Braucht es noch mehr Beweise, dass diese EU dringend reformiert werden muss? Deutschland sollte den Briten folgen und endlich den Mut haben, diesen Bund zu verlassen. Danach werden vielleicht andere Länder folgen und man kann über eine neue Wirtschaftsgemeinschaft nachdenken.
Ihr Rainer Andreas Seemann