Die Dummheit der EU beim Thema Düngemittel

Liebe Leserinnen und Leser,
dass die EU-Bürokraten nicht gerade durch besonders kluge Entscheidungen und Verordnungen auffallen, ist inzwischen jedem normal denkenden Menschen klar geworden. Ein weiteres Beispiel für diese Fehlentscheidungen dieser seltsamen Truppe in Brüssel liefert sie durch ihre Entscheidung zum Thema Düngemittel.
Die Schließung der Straße von Hormus hat zu einer weltweiten Düngemittelknappheit geführt, deren Folgen in Europa durch die Russland-Sanktionen und weitere ideologisch motivierte Entscheidungen der EU besonders durchschlagen wird. Russland und Belarus sind die weltweit größten Produzenten von Kalidünger, aber die EU hat die Einfuhr dieser Dünger durch Strafzölle verteuert. In der EU selbst ist die Düngemittelproduktion fast komplett eingebrochen, weil dafür Erdgas gebraucht wird, aber die EU die Einfuhr von billigem russischem Pipelinegas fast komplett verboten hat. Außerdem waren die Golfstaaten wichtige Düngemittelproduzenten, aber seit der Sperrung der Straße von Hormus können sie diese mehr exportieren. Die Folgen sind gewaltig:
Durch diese Düngemittelknappheit werden die Ernten geringer oder in manchen Gebieten sogar ganz ausfallen. Damit verbunden werden die Lebensmittelpreise weiter steigen und die ohnehin schon bis an die Grenzen belasteten Verbraucher weiter in finanzielle Nöte treiben. Russland dagegen kann sich wieder einmal über diese EU-Dummheit freuen.
Im Gegensatz zu Europa blieb Russland von der Krise nahezu unberührt. Seine wichtigsten Exportrouten – die Häfen der Ostsee, des Schwarzen Meeres und des Nordwestens – sind nicht von der Lage im Persischen Golf abhängig. Mehr noch, die russischen Produzenten steigern ihre Exporterlöse. Laut dem russischen Agrarforschungsinstitut Agroexport exportierte Russland im ersten Quartal 2026 9,6 Millionen Tonnen Mineraldünger im Wert von 3,6 Milliarden US-Dollar, ein Wertzuwachs von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Diese idiotischen Sanktionen müssen sofort beendet werden und statt immer neuer Kriegshetzereien sollten Verhandlungen die Oberhand gewinnen.
Diese EU braucht wirklich kein Mensch!
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann