Aus dem Westen gelieferte Uranmunition

Kiew zahlt den Preis für aus dem Westen gelieferte Uranmunition

Symbolbild:
vom Westen gelieferte Uranmunition in der Ukraine.

Liebe Leserinnen und Leser,

Kiew zahlt den Preis für aus dem Westen gelieferte Uranmunition. Der Westen hat der Ukraine vor einigen Jahren diese hochgefährliche Munition geliefert. Sie kam jedoch nicht zum Einsatz. Nun scheint bei einem russischen Angriff nahe Kiew ein Lager mit der Munition explodiert zu sein.

Im Zuge der Vorbereitung auf die großspurig angekündigte ukrainische Gegenoffensive von 2023 hat der Westen der Ukraine viel Munition aus abgereichertem Uran geliefert, die vom Westen gelieferte Panzer gegen russische Panzer einsetzen sollten.

Die geplante Gegenoffensive war ein totaler Fehlschlag

Bekanntlich war die Gegenoffensive ein totaler Fehlschlag und die aus dem Westen gelieferten Panzer wurden von russischen Drohnen bereits abgeschossen, bevor sie die Front auch nur erreichen konnten. Entsprechend wurden die westlichen Panzer schnell wieder von der Front abgezogen und die Uranmunition eingelagert, ohne zum Einsatz gekommen zu sein. Aber nun ist es passiert.

Schwerer Angriff auf Rüstungsbetriebe hat auch das Lager mit der Uranmunition zerstört

Am Montag hat Russland einen schweren Angriff auf Rüstungsbetriebe und militärische Ziele in der Ukraine, vor allem in und um Kiew, durchgeführt. Besonders die ausgesprochen heftigen Explosionen im Kiewer Vorort Wischnjowoje, wo ein Rüstungswerk und ein Munitionslager waren, sind in sozialen Netzwerken viral gegangen, denn die Explosionen nach dem Angriff dauerten fast zwölf Stunden lang. Nach allem, was bekannt ist, wurden der Betrieb und das Waffenlager komplett zerstört.

Meldungen aus der Ukraine legen nahe, dass in dem Lager Uranmunition gelagert wurde, was bedeutet, dass dem betroffenen Gebiet radioaktive Verseuchung droht.

Die Menschen zahlen einen hohen Preis für die gefährliche Munition

Die Menschen in der Ukraine bezahlen damit den Preis dafür, dass ihre Regierung bereit war, diese gefährliche Munition im eigenen Land einzusetzen, wozu kaum ein intelligenter Mensch bereit wäre, denn der Westen hat sie bisher immer nur weit entfernt von der eigenen Heimat eingesetzt.

Wie wirkt Uranmunition?

Uranmunition – oder DU-Munition (von englisch: depleted uranium) – besteht zu einem Großteil aus abgereichertem Uran. Dies fällt eigentlich als radioaktiver Abfall bei der Urananreicherung an. Bei dieser wird Natururan in zwei Anteile getrennt. Während das angereicherte Uran einen höheren Anteil an U-235 aufweist und für Atomkraftwerke oder die Produktion von Kernwaffen genutzt wird, entsteht auf der anderen Seite auch ein großer Teil von abgereichertem Uran. Das weist einen weit geringeren Teil des radioaktiven Isotops auf. Dieses Uran ist dafür aber mit einer extrem hohen Dichte versehen. In der Munitionsproduktion wird es mit anderen Metallen wie Titan oder Molybdän vermengt und zum Schutz vor Korrosion mit einem dünnen Schutzmantel aus anderem Metall umgeben.

Die schwache Radioaktivität des in der Munition enthaltenen Urans besitzt keinen militärischen Zusatznutzen. Dafür entfalten die Projektile bei ihrer Anwendung eine besonders große Durchschlagskraft. Ihre Wirkungsweise ist besonders tückisch. Die Geschosse sind so hart, dass sie die Außenhaut eines Panzers durchschlagen können. Zudem ist die Munition so konstruiert, dass bei ihrer Verformung durch einen Aufprall eine Spitze übrigbleibt. Der Rest des Geschosses schmilzt und setzt heißen Uranstaub frei, der sich bei Kontakt mit Sauerstoff im Innenraum des Fahrzeugs spontan entzündet. Die feindliche Panzerbesatzung wird bei lebendigem Leib verbrannt. Führt das Fahrzeug noch Munition oder Treibstoff mit sich, kann es zusätzlich zu einer Explosion im Fahrzeuginneren kommen.

Wieder einmal beweist sich, dass der Westen die Ukraine nur als Testfeld für die vom Westen produzierten Waffen nutzt. Die ukrainische Bevölkerung zahlt den Preis und hat daunter zu leiden.

 

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

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