Die EU Zensur-App

EU-Altersverifizierungs-App: Durow wirft der EU vor, eine Überwachungs-App erstellt zu haben

Liebe Leserinnen und Leser,

Pawel Duro (älteres Foto), der Gründer des Telegram-Netzwerks.
Bild: Wikipedia

die Zensur und der Ausbau der EU zu einem gigantischen Überwachungsstaat nehmen die nächste Hürde. Die EU habe absichtlich Lücken in der neuen Altersverifizierungs-App gelassen, um später unter dem Vorwand, Fehler zu beheben, „die Datenschutzbestimmungen aufzuheben“. Dies erklärte der Telegram-Gründer Pawel Durow. Experten zufolge lässt sich die App in zwei Minuten hacken und ist somit für die Altersfreigabe nutzlos.

Die von der EU-Kommission vorgestellte App zur Altersverifizierung der Internetnutzer könnte zu einem Instrument zur Überwachung der Europäer werden. Dies schrieb Pawel Durow, der Gründer des Messenger-Dienstes Telegram, am Freitag. Durow wies auf die Erklärungen der Experten hin, dass man nur zwei Minuten brauche, um die App zu hacken. Laut dem Sicherheitsexperten Paul Moor könnte dieses Produkt „der Auslöser für einen massiven Sicherheitsverstoß“ sein. „Es ist nur eine Frage der Zeit“, sagte er.

Die Identitätsprüfung ist ein Instrument der Überwachung

Mithilfe der obligatorischen Identitätsprüfung plane die EU, allen Nutzern unter 18 Jahren den Zugang zu sozialen Netzwerken zu verbieten, schrieb Durow.

„Zu diesem Zweck hat die EU-Kommission über ein Jahr lang an einer ‚App zur Altersüberprüfung‘ gearbeitet, die ihre Präsidentin gestern pompös vorgestellt hat.“

Durow zufolge enthalte diese App absichtlich Sicherheitslücken, die Hackerangriffe ermöglichten:

„Ihre App zur Altersüberprüfung wurde absichtlich gehackt – sie vertraute dem Gerät (damit war das Spiel sofort zu Ende)“.

Durow schrieb weiter:

„Es sei denn, dass die EU nicht von Clowns regiert wird, ist dies ihr wahrer Plan:

  • Schritt 1 – Eine ‚datenschutzfreundliche‘, aber hackbare App präsentieren.
  • Schritt 2 – Gehackt werden (*SIE SIND HIER*).
  • Schritt 3 – Den Datenschutz entfernen, um die App zu ‚reparieren‘.
  • Ergebnis – ein Überwachungsinstrument, verkauft als ‚datenschutzfreundlich‘.“

„Die EU-Bürokraten brauchten einen Vorwand, um ihre ‚datenschutzfreundliche‘ Altersverifizierungs-App stillschweigend in einen Überwachungsmechanismus für alle europäischen Social-Media-Nutzer zu verwandeln.“

Er fügte hinzu, dass der jüngste „überraschende Hack“ ihnen „genau diesen Vorwand“ gegeben habe.

Die EU arbeitet an der Totalüberwachung der Bevölkerung

Es ist kein Geheimnis, dass die EU schon lange an der Totalüberwachung arbeitet und versucht, unliebsame Meinungen zu unterdrücken.

Eine Ausführliche Beschreibung der App und wie leicht sie gehackt werden kann finden Sie auch in diesem Artikel.

Natürlich müssen zukünftig alle Nutzer der sozialen Netzwerke dann die APP installieren, denn sie müssen ja ihr Alter verifizieren. Dass eine APP mit ganz offensichtlichen Sicherheitslücken dafür nicht taugt, muss jedem klar sein. Die EU wird also genau diese bewussten Sicherheitslücken schließen und hat danach die Möglichkeit, jeden einzelnen Kommentar in den sozialen Netzwerken dem wahren Verfasser zuzuordnen.

In der App soll ein Personalausweis oder Reisepass gespeichert werden können, und darauf basierend soll berechnet werden, ob eine Person alt genug ist. Persönliche Daten sollen nicht weitergegeben werden, sagte Ursula von der Leyen (mehr dazu hier). Die App macht keinen Unterschied, ob sich jemand, dem das Handy nicht gehört, in der App als volljährig eintragen lässt.

Der britische Sicherheitsberater Paul Moore beschreibt in einem Video sein Vorgehen: Die App kann eigentlich nur mit einer PIN geöffnet werden. Diese PIN wird verschlüsselt und in dem Ordner „shared_prefs-Datei“ gespeichert. Wenn ein Unbefugter die App benutzen will, kann er die PIN aus dem Ordner löschen, die App neu starten und erhält Zugriff auf das gespeicherte Dokument, das die Grundlage für die Altersverifikation ist.

Das Fazit ist erschreckend

Sein Fazit lautet: So, wie die öffentlich verfügbare Grundversion der App gestaltet ist, kann es keinen ausreichenden Schutz geben, wenn eine dezentrale und die Anonymität wahrende Version geschaffen werden soll. Der Telegramm-Gründer Pavel Durov äußert, wie bereits erwähnt, auf X die Vermutung, dass die EU bewusst eine „datenschutzfreundliche“, aber leicht hackbare Version der App präsentiere, um dann später eine Version rechtfertigen zu können, die den Datenschutz missachte und dafür angeblich sicherer für Nutzer sei.

Vielleicht werden mich jetzt wieder ein paar Menschen als „Schwurbler“ oder „Verschwörungsfanatiker“ bezeichnen. Ich hoffe aber, dass auch die kritischsten Menschen inzwischen bemerken, was da für Schweinereien geplant werden.

 

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

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