Internationale Befragung: Friedrich Merz unbeliebtester Regierungschef weltweit
Liebe Leserinnen und Leser,

Bild: Wikipedia
es wundert mich nicht. Das alte Sprichwort „Lügen haben kurze Beine“ gilt durchaus auch noch heute. Noch niemals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland hat ein Regierungschef so oft gemachte Versprechen gebrochen. Und auch noch nie hat sich ein Regierungschef von einer kleinen 12% Partei so vorführen lassen, wie Friedrich Merz.
Bundeskanzler Friedrich Merz gilt laut einer Umfrage von Morning Consult derzeit als der unbeliebteste Regierungschef unter den untersuchten Demokratien. Nur 19 Prozent sind mit seiner Arbeit zufrieden, 76 Prozent lehnen sie ab. Diese Werte verwundern kaum, wenn man sich ansieht, wie der Kanzler fortlaufend mit Parolen der AfD Werbung für die Regierung macht und sich dann klaglos der links/marxistischen SPD unterordnet.
Weltweite Untersuchung zerlegt Merz
Laut einer weltweiten Befragung des US-Instituts Morning Consult, über die die Berliner Zeitung berichtete, gehört Bundeskanzler Friedrich Merz derzeit zu den unbeliebtesten Regierungschefs unter den führenden Demokratien. In Deutschland äußerten nur 19 Prozent der Teilnehmer Zufriedenheit mit seiner Arbeit, während 76 Prozent ablehnend reagierten – ein Negativrekord im Vergleich zu 24 anderen untersuchten Staats- und Regierungschefs. Hätte er noch einen Rest von Würde, würde er zurücktreten, oder?
Er liegt noch hinter dem unbeliebten Macron
Diese Werte platzieren Merz hinter zahlreichen Amtskollegen: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erreicht ähnlich geringe Zustimmung (18 Prozent), liegt bei der Ablehnung jedoch deutlich niedriger. Angeführt wird das internationale Ranking von Indiens Premier Narendra Modi, Südkoreas Präsident Lee Jae-myung und dem tschechischen Regierungschef Andrej Babiš, die hohe Zustimmungsraten vorweisen.
Aber auch bei Umfragen von deutschen Instituten kommt kein besseres Ergebnis zustande. Laut Forsa lagen selbst frühere Kanzler wie Olaf Scholz in schwierigen Phasen über Merz’ aktuellen Zustimmungswerten. Im Sommer 2024 erreichte Scholz noch 28 Prozent Zustimmung. Frühere Amtsinhaber wie Konrad Adenauer, Willy Brandt oder Gerhard Schröder erzielten im historischen Vergleich deutlich bessere Werte. Die gegenwärtige Kritik, so Forsa, richte sich „gezielt gegen Merz“ und sei kein generelles Zeichen politischen Misstrauens.
Vollmundige Ankündigungen aber keine Taten
Ein großer Teil der Wähler in Deutschland wirft Kanzler Friedrich Merz noch immer „vollmundige Ankündigungen (Links ist vorbei!) ohne Folgen“ und „gebrochene Wahlversprechen“ vor. Das sind die häufigsten Antworten, die die Befragten in einer Umfrage für das Trendbarometer von RTL und ntv genannt haben. Die Meinungsforscher von Forsa hatten wie schon im vergangenen November nach Gründen für die Unzufriedenheit mit Merz gefragt. Dabei wurden keine Antworten vorgegeben. Weitere 14 Prozent erkennen bei Merz „keine klare Linie“ und meinen er „agiere widersprüchlich“. Diese drei Erklärungen machten zusammen 59 Prozent der Antworten aus.
Unter Anhängern von CDU und CSU ist die Enttäuschung in einzelnen Punkten sogar deutlich größer als in der Gesamtwählerschaft. 34 Prozent sind von den „vollmundigen Ankündigungen“ des Parteichefs enttäuscht. 18 Prozent halten sein Agieren für widersprüchlich. 24 Prozent werfen ihm mangelnde Führungsstärke vor – gegenüber lediglich 13 Prozent insgesamt.
Deutschland am Abgrund
Insgesamt und auch aus Befragungen in meinem Bekanntenkreis in Deutschland, sehen sehr viele Menschen Deutschland am Abgrund. Sie sehen einen Kanzler, der nichts dagegen tut und sie wünschen sich, dass endlich eine bürgerliche Koalition entsteht, die auch in allen Wahlen so gewollt wurde. CDU/CSU und AfD hätten zusammen immer eine Mehrheit gehabt.
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann