
Unerwartet aber umso mehr erfreulich ist, dass sich der derzeitige Papst Leo XIV., der bislang eher wenig geredet hat, nun zu der immer weiter fortschreitenden Meinungsdiktatur und der erodierenden Meinungsfreiheit (auch) im Westen äußert.
„Derzeit entwickle sich eine „orwellsche Sprache“, die all jene ausschließe, die mit bestimmten Ideologien nicht übereinstimmten“, so der Papst in seiner Ansprache zur Lage der Welt. Wie recht er doch hat.
Während sich die Deutsche Einheitspresse noch immer mit den Zensurmaßnahmen in autoritär regierten Staaten befasst, schweigen Spiegel, Tagesschau und Co. beharrlich zu der weit fortgeschrittenen Denunziation und Einschränkungen der Meinungs- und Pressfreiheit in der EU und in Deutschland.
Der amerikanische Papst warnte in seiner Rede insbesondere vor der Beschneidung der Meinungsfreiheit im Westen.
So sagte Papst Leo: „Es ist schmerzlich mit anzusehen, wie insbesondere im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit rapide schrumpft. Gleichzeitig entwickelt sich eine neue, orwellsche Sprache, die im Bestreben nach mehr Inklusivität letztlich all jene ausschließt, die den zugrunde liegenden Ideologien nicht entsprechen.“
Er ist damit nicht der erste Amerikaner, der auf die wachsenden Zensurbemühungen der EU hinweist. Auch der derzeitige US Präsident Trump und sein Vize Vance haben dies bereits oft zum Thema gemacht. Aber da die Deutsche Presse ja nichts unversucht lässt, Trump und Vance in ein schlechtes Licht zu rücken, werden deren Meinungen natürlich nicht ernst genommen.
Ich hoffe nun, dass zumindest die 150 Millionen Katholiken in der EU die Worte von Papst Leo aufnehmen und versuchen, sich vorzustellen, wie das Leben sein wird, wenn wir jetzt nicht um unsere Menschenrechte kämpfen.
Danke Papst LEO XIV.
PS: Dass man in der Deutschen Einheitspresse davon wenig oder gar nichts liest, verwundert kaum!
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat SpanienIhr Rainer Andreas Seemann