Der tiefe Fall des Spiegel

Liebe Leserinnen und Leser, der tiefe Fall des Spiegel ist nicht mehr zu übersehen. Aus dem einst so stolzen Magazin ist ein linkes Kampfblättchen ohne jede Substanz geworden. Rudolf Augstein rotiert in seinem Grabe, wenn er zusehen muss, was aus seinem Blatt geworden ist. Erst vor kurzer Zeit hat sich der Spiegel total blamiert, indem er Ulrich Siegmund kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt zum „gefährlichsten Mann Deutschlands“ erhob. Es war ein Rohrkrepierer und die beste Wahlhilfe für den Spitzenkandidaten der AfD. Siegmund hat sich darüber gefreut und ein paartausend Exemplare signiert.
Nun legt der Spiegel nach
„Was planen die Verfassungsfeinde in Sachsen-Anhalt?“, steht auf dem neuen Cover des Spiegel. Eine Unterstellung als Frage, die eine exakte Beweisführung erwarten lässt. Der dazugehörige Text vermeidet diese jedoch auf atemberaubende Art und Weise. Benedikt Brechtken, Redakteur der Apollo-News meint dazu lakonisch:
„Drei lange Seiten Text widmet der Spiegel in seiner neuen Titelgeschichte der AfD und der zentralen Ausgangsfrage: „Was planen die Verfassungsfeinde in Sachsen-Anhalt?“ Prompt macht sich Ulrich Siegmund darüber lustig, filmt sich selbst beim Herausgreifen des Magazins. Ein Zeichen für den Verlust der Deutungshoheit von Medien links der Mitte. Aber wagen wir doch mal das Experiment und nehmen den Spiegel und dessen Journalisten ernst. Der normale Leser erwartet bei so einer klaren Überschrift eine ebenso klare Beweisführung im Artikel.“
Im Artikel gibt es keinerlei Beweise für eine Verfassungsfeindlichkeit der AfD
Außer den altbekannten, meist längst widerlegten Vorwürfen findet sich absolut nichts Verfassungsfeindliches im Artikel. Nur an Haaren herbeigezogene, hilflose Verdächtigungen und geradezu idiotische Aussagen werden Sie dort finden. Dafür gibt es ein endloses blah … blah … von zusammengeschusterten linken Plattitüden und Wiederholungen von Altbekanntem. Es lohnt sich nicht, dieser Redaktion von linken Spinnern ihr Hetzblatt abzukaufen.
Apollo-News hat dazu ein wunderbares Video auf YouTube veröffentlicht, das ich hier einfüge. Wort für Wort wird der Artikel des Spiegel anhand bestehender Tatsachen geradezu verrissen. Sie können sich das Video gleich hier im Anschluss ansehen. Der erweiterte Datenschutz wurde aktiviert.
Es ist ein Trauerspiel. Ich war in den 1970ern bis in die späten 1990er ein riesengroßer Spiegel-Fan und freute mich jeden Montag auf die neue Ausgabe. Irgendwann begann der Abstieg. Häufiger Gegenstand von Diskussionen waren in der Vergangenheit auch externe Gelder der privaten Bill & Melinda Gates Foundation, von der das Magazin für ein Global-Societies-Projekt über mehrere Jahre verteilt insgesamt rund 5,4 Millionen US-Dollar erhielt. Diese Förderung endete plangemäß im März 2025 und ich denke mal, dass diese Millionen nun fehlen und damit ein investigativer Journalismus nicht mehr möglich ist.
Requiescat in pace
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat SpanienIhr Rainer Andreas Seemann