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Staatliche Kindeswohlgefährdung — Wie die deutsche Regierung Kinder auf den Krieg vorbereitet

Bild: Bing Bildgenerator
Liebe Leserinnen und Leser,
Eltern, die das Wohl ihrer Kinder gefährden, müssen sich vor Gericht verantworten und können das Recht auf Sorge entzogen bekommen. Und ein Staat, der Kindern Kriegswaffen präsentiert und aus der Waffenshow ein Fest für die ganze Familie macht? Erziehung zu Kriegstüchtigkeit und Kriegsmentalität ist staatliche Kindeswohlgefährdung. Nichtsdestotrotz sind wir zunehmend mit Veranstaltungen, Programmen und staatlichen Maßnahmen konfrontiert, die Kindern und Jugendlichen tödliche Waffen in einem Spektakel vorführen und zum Spielen und Ausprobieren überlassen, Aufrüstung und Militarismus als notwendige Maßnahmen darstellen, Feindbilder eintrichtern und Gewalt und Krieg als heldenhafte Mittel der Konfliktlösung suggerieren.
Kriegstüchtig? Die Vorbereitung beginnt im Kindesalter
Auch die vielen Kriegs- und Ballerspiele am PC, die für Kinder und Jugendliche freigeschaltet sind, dienen nur dem einen Zweck, nämlich Kinder auf den Krieg vorzubereiten. Der Luftwaffenchef der Bundeswehr kann es kaum erwarten, „mit allem, was wir haben“ gegen Russland in den Krieg zu ziehen. Im Gegensatz zu den Computerspielen haben Soldaten in der Realität jedoch nur ein Leben. Sie werden als sogenanntes Kanonenfutter an die Front geschickt, wobei die, die den Befehl geben, sich immer in Sicherheit befinden.