Thüringen: Mario Voigt scheitert mit Einspruch gegen Entzug des Doktortitels

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Liebe Leserinnen und Leser,
er ist ja nicht der erste Berufspolitiker, dem man seinen Doktortitel aberkannt hat. Zudem hat auch die private Quadriga Hochschule Berlin dem CDU-Ministerpräsidenten von Thüringen den Professorentitel entzogen. Er hat im Falle des Doktortitels Einspruch eingelegt, der nun abgewiesen wurde. Jeder Mensch mit einem Rest von Anstand würde jetzt zurücktreten. Nicht so Voigt. Er klebt an seinem Amt, das er nur ausführen kann, weil er sich von der Mauerschützenpartei unterstützen lässt. Die AfD hat in Umfragen inzwischen doppelt so viel Zustimmung bei der Sonntagsfrage wie er. 42% für die AfD von Björn Höcke, 22% für die CDU unter Mario Voigt.
Die Angst vor dem Machtverlust ist groß
Es ist ein Übel mit den Berufspolitikern unserer Zeit. Sie haben weder Charakter noch Scham. Ganz offensichtlich leben sie nach dem Motto:
Ist Dein Ruf erst ruiniert, lebts Du völlig ungeniert!
Voigt scheitert auch mit seinem Einspruch gegen Entzug des Doktortitels. Die Technische Universität Chemnitz bleibt bei ihrer Entscheidung, dem thüringischen Ministerpräsidenten Mario Voigt den Doktorgrad zu entziehen. Wie ein Sprecher der Universität laut Berichten des Magazins Stern und der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mitteilte, bestätigte der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät Mitte Juli die Entscheidung von Voigts Alma Mater vom Januar 2026.
Seit 2024 bestehen Zweifel wegen seiner Doktorarbeit
Der CDU-Politiker steht seit dem Jahr 2024 unter dem Verdacht, dass seine Doktorarbeit den Maßstäben wissenschaftlicher Integrität nicht entspricht. Voigt hatte im Jahr 2008 über das Thema „Der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf: George W. Bush gegen John F. Kerry“ promoviert.
Mario Voigt ist auch aufgefallen durch einige seiner Reden, die er von einer künstlichen Intelligenz schreiben ließ. Ist dieser Mann nicht peinlich? Er lässt sich von den Linken unterstützen, weil er keine eigene Mehrheit im Landtag hat. Er klebt an seinem wackeligen Stuhl, ohne Scham wegen seiner Verfehlungen.
Wieder mal fand der Plagiatsjäger Weber die verdächtigen Stellen
Urheber der Plagiatsvorwürfe ist der österreichische Kommunikationswissenschaftler und Publizist Stefan Weber, in der Öffentlichkeit auch als „Plagiatsjäger“ bekannt. Er hatte gegen Ende des Thüringer Landtagswahlkampfes 2024 den Vorwurf erhoben, Voigt habe an 140 Stellen aus anderen Texten abgeschrieben, ohne diese als Zitat zu kennzeichnen.
In einem von der AfD im Auftrag gegebenen Gutachten, das Weber Ende Mai 2026 herausbrachte, sprach der Plagiatsprüfer sogar von 265 Stellen, an denen Voigt fremdes geistiges Eigentum als eigenes ausgegeben haben soll. In seiner Stellungnahme hieß Weber Voigt einen „Wissenschaftssimulanten“, der fällig für einen Rücktritt sei.
Dem schließe ich mich an und schäme mich fremd für solche Figuren in politischen Spitzenämtern
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann