Buchtipp: Du bist nicht allein — das Mehrheitsparadox

Das Mehrheitsparadox oder was passiert, wenn die Mitte der Gesellschaft das Gefühl hat, am Rand zu stehen
Buch von Jan Fleischhauer.
Erhältlich u.a. bei AMAZON Bild: Cover

Liebe Leserinnen und Leser,

der Focus titelt in seiner online-Ausgabe:

Das kannten wir: Wenn die Bürger mit ihrer Regierung nicht mehr zufrieden sind, suchen sie sich eine neue. Das kannten wir nicht: Die Mehrheit wählt die Regierung ab – und alles bleibt beim Alten. Eine Buchempfehlung aus gegebenem Anlass.

„Man kann von ihm politisch halten, was man mag, aber Jan Fleischhauer schreibt einfach sehr, sehr unterhaltsam.“ Armin Nassehi

Jan Fleischauer beschreibt ein neues Phänomen

In diesem Buch beschreibt Jan Fleischhauer ein neues Phänomen, das für unsere Demokratie brandgefährlich ist: Wenn die Mehrheit der Gesellschaft das Gefühl hat, in der Politik und den Medien nicht mehr repräsentiert zu werden. Es ist das Mehrheitsparadox: Der Einzelne denkt, er sei mit seiner Meinung allein, und stellt dann überrascht fest, dass die meisten so denken wie er. Sie schweigen – aus Angst, lächerlich gemacht zu werden.

Gewählt wird rechts — regiert wird links

Und genau das erleben wir derzeit. Die Deutschen haben eine Mitte/rechts-Regierung, bestehend aus AfD und CDU/CSU gewählt und bekommen eine Politik, die von der 12% Partei SPD bestimmt wird. Sie haben einen Kanzler Merz, der vor der Wahl mit markigen Worten aufgetreten ist, gewählt und bekommen ein hilfloses Häufchen Elend, der sich gegen Bas, Klingbeil und Konsorten nicht durchsetzen will oder kann. Er ist gelähmt aus Angst vor Machtverlust.

Jan Fleischhauer schreibt zum Thema im Focus-online:

Elections have consequences, Wahlen haben Folgen, mit diesem berühmten Satz reagierte Barack Obama auf die Empörung der Gegner über seine Gesundheitsreform. Wer die Mehrheit einbüßt, muss damit leben, dass er nicht mehr das Sagen hat. Aber genau das Prinzip ist in Deutschland auf den Kopf gestellt.
Die Mehrheit wünscht eine andere Politik

Die Mehrheit sagt, dass sie sich eine andere Politik wünscht – doch es geht einfach so weiter wie gehabt. Nur die Geschwindigkeit hat sich geändert. Das Geld für den deutschen Sozialstaat fließt jetzt einfach doppelt so schnell.

Mir schreiben oft Leute: „Wie gut, dass es Sie gibt.“ Das freut mich natürlich. Mich erreicht ja nicht nur Lob. Ich erwähne das allerdings nicht, weil ich vorsorglich etwaigen Vorbehalten begegnen will (obwohl auch das nicht schaden kann). Ich erwähne es, weil ich glaube, dass die Zuschriften auf etwas Grundsätzlicheres hindeuten. Viele Menschen haben erkennbar das Gefühl, dass das, was sie so denken und wie sie die Dinge sehen, in der Politik und in den Medien deutlich unterrepräsentiert ist.

Das Buch, das Ihnen die Augen öffnet

Es ist ein Buch, das wie kein anderes die Wahrheit beschreibt; den Zustand Deutschlands, das sich in einem Abstiegskampf ungeahnter Größe befindet und das von einer linken Minderheit in den Schwitzkasten genommen wird. Unterstützung erhält diese Minderheit von den Kirchen und auch vom öffentlich/rechtlichen Rundfunk und den meisten Printmedien.

Nicht die, die am lautesten schreien sind die Mehrheit, sondern die, die sich um Deutschland Sorgen machen und sich aus Angst vor Repressalien nicht mehr trauen, die eigene Meinung laut auszusprechen.

Beenden wir diesen Zustand!

 

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

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