Merz verrät Deutschland: Statt russischem Gas jetzt US-Kolonie
Liebe Leserinnen und Leser,

Bild: Wikipedia
wie Ihnen wahrscheinlich bekannt ist, werden die Seiten von rt.de von der EU gesperrt. Wie in der DDR oder früher auch in der NAZI-ZEIT von 1933 bis 1945 werden damit Medien, die viel Wahrheit verbreiten und den Finger in offene Wunden der Politik legen, zensiert. Nun ist es aber relativ einfach, diese Sperren zu umgehen. Es gibt genug Spiegelseiten. Auch mit einer VPN kann man diese Sperren umgehen. Wie das geht, beschreibe ich in diesem Beitrag.
Ab und zu berichte ich auch von Beiträgen auf rt.de, wenn sie mir wichtig erscheinen. So schreibt Hans-Ueli Läppli am 07.04.2026 zum Thema Energieversorgung in Deutschland:
Russland lieferte Jahrzehnte lang zuverlässig Gas
Während Russland jahrzehntelang ein zuverlässiger Energielieferant war, macht Friedrich Merz Deutschland zum Spielball von US-Interessen. 96 Prozent der LNG-Importe stammen aus den USA – sie sind teurer, energieintensiver und machen politisch erpressbarer. Statt endlich Realpolitik zu wagen und auf Entspannung mit Moskau zu setzen, verschärft Merz den antirussischen Kurs und opfert damit den deutschen Industriestandort.
„Deutschland ist energiepolitisch abhängiger von den Vereinigten Staaten als je zuvor.“
Statt weiterhin günstiges russisches Pipeline-Gas zu beziehen, haben EU-Bürokraten die bestehenden Energieverbindungen gekappt, die letzten Kernkraftwerke stillgelegt und die Bevölkerung in eine kostspielige energiepolitische Illusion geführt. Daraus folgt eine Industrie, die unter Druck steht, und eine Abhängigkeit von US-Flüssigerdgas (LNG), die jede frühere Russland-Abhängigkeit weit übertrifft.
Und wer setzt diesen Irrweg unbeirrt fort? Friedrich Merz. Der Kanzler der Union, der eigentlich für „Wirtschaftskompetenz“ und „Realismus“ stehen wollte, macht genau dort weiter, wo Olaf Scholz und Robert Habeck aufgehört haben – nur noch ideologischer.
Weiter auf rt.de:
Merz fordert mehr Druck auf Russland
Merz fordert mehr Druck auf Russland, mehr Waffen für die Ukraine, die „Erschöpfung“ Moskaus und die Enteignung russischer Vermögenswerte.
Selbst wenn Washington unter Donald Trump die Sanktionen lockern sollte, stellt sich Merz jeder Annäherung entgegen. Die EU-Kommission in Brüssel unterstützt diesen Kurs und erwägt sogar ein vollständiges Verbot russischen LNG ab 2027. Deutsche Interessen spielen dabei kaum eine Rolle. Stattdessen dominiert ein klar transatlantisch geprägtes Denken.
Die Zahlen unterstreichen die dramatische Abhängigkeit. 2025 kamen 96 Prozent der deutschen LNG-Importe aus den USA – ein Rekord. Das Gas ist teurer, energieintensiver in der Produktion und logistisch anfälliger als das frühere russische Pipeline-Gas, das jahrzehntelang stabil und preiswert floss.
Norwegen liefert zwar weiterhin per Pipeline, doch der flexible und zugleich kostspielige Anteil, der die Preisspitzen prägt, kommt fast ausschließlich aus Übersee.
Steigende Strom- und Gaspreise, die Abwanderung energieintensiver Betriebe und eine schleichende Deindustrialisierung sind die Konsequenz. Die deutsche Chemie-, Stahl- und Automobilindustrie trägt die Last einer Politik, die Russland treffen sollte, am Ende jedoch der eigenen Wirtschaft schadet.
Russland ist nicht der aggressive Störer und die USA sind keine selbstlosen Retter
Wer ernsthaft glaubt, Russland sei der aggressive Störenfried und die USA der selbstlose Retter, ignoriert die Realität. Moskau war über Jahrzehnte ein zuverlässiger Energielieferant, der nie aus geopolitischer Laune heraus Lieferungen eingestellt hat – bis der Westen mit Sanktionen und NATO-Osterweiterung die Eskalation selbst herbeigeführt hat.
Russland verfügt über die größten konventionellen Gasreserven der Welt und ist geografisch unser natürlicher Nachbar. Eine pragmatische Energiepartnerschaft mit Russland wäre nicht nur wirtschaftlich vernünftig, sondern auch geopolitisch klug, da sie Europa von der amerikanischen Energiedominanz befreien und echte Unabhängigkeit schaffen würde.
Stattdessen betreibt Merz mit seiner EU-treuen Linie genau das Gegenteil. Er opfert deutsche Wettbewerbsfähigkeit auf dem Altar eines moralischen Feldzugs, der weder die Ukraine wirklich rettet noch Russland schwächt – sondern nur die eigene Industrie.
Die „Zeitenwende“ war keine echte Wende, sondern ein Bruch mit der bisherigen Linie, weg von nüchternem Interesse hin zu transatlantischer Gefolgschaft und grünem Moralismus. Köppel hat recht, die Selbstüberschätzung muss enden.
Deutschland braucht keine neue Abhängigkeit von Washington, sondern Realpolitik, wieder russisches Gas und endlich einen Kanzler, der deutsche Interessen über US-amerikanische und Brüsseler Ideologie stellt.
Soweit der Artikel von rt.de und hier noch einmal der Hinweis, wie Sie diese undemokratische Sperre umgehen können. Klicken Sie hier.
Lassen wir uns nicht mehr länger vorschreiben, was wir lesen dürfen und was nicht.
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat SpanienIhr Rainer Andreas Seemann