Kanzler Friedrich Merz entgleiten die Regierungsgeschäfte

Dramatischer Machtverfall: Kanzler Friedrich Merz entgleiten die Regierungsgeschäfte – aus der Partei kommen Rücktrittsforderungen

Merz wird in der eigenen Partei zur „persona non grata“
Bild: Wikipedia

Liebe Leserinnen und Leser,

es wird auch für die letzten Merz-Fans deutlich, dass der Kanzler nicht mehr zu halten ist. Der Machtverlust ist nicht mehr zu übersehen. Inzwischen fordern auch prominentere CDU-Mitglieder den Rücktritt von Merz. Ich erinnere mich gerne an meine Großmutter (Jahrgang 1882), die mich als Kind immer ermahnte, nicht zu lügen. „Lügen haben kurze Beine“, war eines ihrer „geflügelten Worte“.

Anscheinend hatte der Kanzler keine gutmütige Großmutter. Er hat gelogen und lügt weiter. Er verspricht Dinge, die er nicht halten kann und in zornigem Trotz meint er sogar, dass er die Zustimmung aus der Bevölkerung hat.

Mehr Realitätsverlust ist eigentlich kaum möglich.

NIUS schreibt dazu in der Ausgabe vom 31.07.2026:

Erst schwanden Macht und Autorität des Bundeskanzlers schleichend, jetzt ist die Autorität von Friedrich Merz (CDU) bereits im freien Fall. Es ist eine Abwärtsbahn, die sich direkt an die gescheiterte Kabinettsklausur in der Villa Borsig Mitte April anschloss. Schon damals sprach NIUS von einer „Zäsur“ für den Kanzler. Vize-Kanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil (SPD) hatte Merz mit der Drohung, eine Textnachricht über Vorabsprachen zur Erhöhung der Einkommenssteuer zu verlesen, in eine nahezu ausweglose Vertrauenskrise vor den eigenen Leuten gebracht, die sich seither nahezu wöchentlich vertieft hat.

Aus Angst vor dem Machtverlust lässt sich Merz still duldend am Nasenring von Frau Bas und Herrn Klinbeil durch die Manege ziehen. Er trägt alle links/sozialistischen Ideen der beiden Sozialdemokraten mit, ohne an das Wohl der Bevölkerung zu denken, die er geschworen hat, zu schützen. Er lässt zu, dass alle seine Wahlversprechen inzwischen zur Makulatur geworden sind. Trotzdem behauptet er im Sommerinterview, dass er sehr viel Zustimmung aus der Bevölkerung spüre.

Auch seine Kabinettsumbildung, die er in panischer Angst, sinn- und planlos durchgezogen hat, ändert daran nichts. Im Gegenteil! Dieser unglückliche Schachzug hat alles nur noch verschlimmert.

Für FDP-Chef Wolfgang Kubicki hat der Kanzler dieses miserable Ergebnis seiner eigenen politischen Performance zuzuschreiben. Die vergangenen Monate seien geprägt von seinem verantwortungslosen Führungsstil. „Merz hat in atemberaubendem Tempo das Vertrauen der Bevölkerung zerstört – nicht zuletzt durch den offenen und kalkulierten Bruch von Wahlversprechen“, sagt Kubicki.

Zwei Drittel der Deutschen halten Kanzler Merz für unglaubwürdig – auch im Alltag überwiegt die Vorsicht

Nur 17 Prozent der Deutschen halten das politische Handeln von Friedrich Merz für glaubwürdig, 64 Prozent stufen es hingegen als unglaubwürdig ein. Auch der Bundesregierung wird nur begrenzt zugetraut, im Interesse der Bevölkerung zu handeln. Und selbst jenseits von Politik und Wirtschaft überwiegt die Skepsis: Viele Befragte sind der Ansicht, dass den meisten Menschen nicht zu trauen sei.

Es wird Zeit, dass er zurücktritt und den Weg für Neuwahlen freimacht. Deutschland braucht jetzt eine starke, bürgerlich/konservative Regierung, die mit diesen links/sozialistischen Träumereien aufräumt.

Franz Josef Strauß formulierte es einmal so:

Strauß formulierte dies in den 1980er-Jahren (unter anderem oft zitiert aus dem Jahr 1986) bei einem CSU-Parteitag. Er stellte die Wahl zwischen der „trockenen, spröden, notfalls langweiligen bürgerlichen Vernunft“ und dem „bunt geschmückten Narrenschiff Utopia“. Auf diesem Schiff würden nach seiner polemischen Prognose die Grünen und die Roten die Rolle der „Faschingskommandanten“ übernehmen.

Wählen wir wieder sie spröde, manchmal langweilige Politik, die Deutschland wieder auf die Füße stellt. Wählen wir die AfD.

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmen Sie dem zu.