Pistorius verdreht die Wahrheit

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Liebe Leserinnen und Leser, Pistorius verdreht die Wahrheit ohne dabei rot zu werden oder sich wenigstens zu schämen. Den folgenden Satz des Kriegshetzers, gesprochen auf dem Deutschen Arbeitgebertag in Berlin, muss man sich auf der Zunge vergehen lassen:
„Wenn Sie sich die Wahlergebnisse und die beherrschenden Themen in den beiden ostdeutschen Wahlkämpfen angucken, dann war plötzlich das Thema Kriegsangst da. Ja, woher kommt das denn? Das kommt ja nicht daher, dass irgendjemand in Deutschland Deutschland in einen Krieg zieht oder führt oder auch nur Gefahr läuft, das zu tun, sondern weil diese Kriegsangst von Putin mithilfe der AfD ganz konkret geschürt wird.“
Damit verdreht Pistorius die Wahrheit ganz bewusst
Noch einmal zur Erinnerung an die Älteren und zur Information für die Jüngeren: Als 1990 der „Eiserne Vorhang“ fiel, zogen sich die Russen ganz geordnet aus den Staaten des ehemaligen Warschauer Pakts zurück. Der damalige Staatschef der Sowjetunion, Gorbatschow hatte eine Vision für die Zeit nach dem Kalten Krieg. Es war eine gemeinsame europäische Sicherheitsarchitektur (ein „Gemeinsames Europäisches Haus“), bei der sowohl die NATO als auch die Sowjetunion in ein kollektives System (unter Einbindung der KSZE) integriert werden sollten. Doch was hat die NATO getan?
Die NATO rückte sofort in Richtung Osten bis an die Grenzen Russlands vor.
Es waren also die NATO und die EU, die Russland bedroht haben, nicht umgekehrt, wie es heute oft dargestellt wird. Dennoch war das Verhältnis lange entspannt. Russland wurde zu einem der größten Handelspartner Deutschlands. Deutschland bekam zuverlässig und preiswert russisches Gas, das unserer Wirtschaft ein stetiges Wachstum sicherte.
Die Freundschaft des deutschen Bundeskanzlers Schröder mit dem russischen Staatschef Putin öffneten der deutschen Industrie und dem deutschen Handel riesige Geschäftsfelder. Dann kam der Putsch in der Ukraine.
2014 kam die Wende
Explosive Enthüllung der New York Times im Februar 2024. US-Geheimdienst kooperiert mit Kiew seit 2014 an russischer Grenze, trainiert Eliteeinheiten. Ein Brandbeschleuniger.
Die New York Times hat in einem explosiven Dossier enthüllt, dass der US-Geheimdienst CIA schon seit 2014 in der Ukraine präsent ist. Damit erscheint sowohl die Formulierung von „Boots on the ground“, wie sie im Zuge von Macrons Äußerungen debattiert wird, als auch das westliche Narrativ vom nicht provozierten Krieg in einem neuen Licht.
Dem Bericht zufolge ging die ukrainische Regierung eine weitreichende Partnerschaft mit der CIA gegen Russland ein. Die Zusammenarbeit umfasste insbesondere die Einrichtung von bis zu zwölf geheimen CIA-„Außenposten-Operationsbasen“ entlang der ukrainischen Grenze zu Russland. Und das begann nicht mit der russischen Invasion 2022, sondern vor etwas mehr als 12 Jahren im Zuge der Maidan-Proteste 2014 und des folgenden Bürgerkriegs in der Ostukraine.
Nachdem der damalige Präsident Viktor Janukowitsch gestürzt worden war, schlug der neue Leiter des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU), Walentyn Nalywajtschenko, innerhalb der prowestlichen Regierung in Kiew eine „Partnerschaft“ mit der CIA und dem britischen Auslandsgeheimdienst MI6 vor. Das CIA-Programm startete daraufhin. Ein Absolvent eines CIA-Trainings, der damalige Oberstleutnant Kyrylo Budanow, wurde später Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes.
Tötungen von prorussischen Politikern durch CIA-trainierte Einheiten
Die ukrainischen Stellen lieferten der CIA nachrichtendienstliche Informationen über Russland. Dabei auch „geheime Dokumente über die russische Marine“. Das führte zur Einrichtung von CIA-Stützpunkten in der Ukraine und zur Koordinierung von Aktivitäten gegen Russland. Dann kamen verschiedene Ausbildungsprogramme für ukrainische Kommandos und andere Eliteeinheiten.
In der New York Times heißt es:
Als sich die Partnerschaft nach 2016 vertiefte, wurden die Ukrainer ungeduldig angesichts der ihrer Meinung nach unangemessenen Vorsicht Washingtons. Sie begannen Attentate und andere Tötungsoperationen durchzuführen, die gegen jene Bedingungen verstießen, denen die Ukrainer nach Ansicht des Weißen Hauses zugestimmt hatten. Wütend drohten Regierungsvertreter in Washington damit, die Unterstützung einzustellen, was sie jedoch nie taten.
Die CIA lieferte laut NYT-Bericht dabei nicht nur weitreichende Spionageinformationen, sondern unterstützte zudem Provokationen und Tötungen von prorussischen Politikern in der Ostukraine. So wurde der hohe russische Separatisten-Kommandeur Arsen Pawlow in der Stadt Donezk bei einer Explosion im Jahr 2016 getötet. Ausgelöst von einer vom CIA ausgebildeten Gruppe.
Informieren Sie sich aus alternativen Quellen und hören Sie genau hin, wenn deutsche Politiker gegen Russland hetzen. Sie wollen die Bevölkerung auf einen Krieg gegen Russland vorbereiten
Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, einmal „hinter die Kulissen“ zu schauen, dann finden sie die Tatsachen ausführlich beschrieben und belegt in diesem Artikel.
Es sind deutsche und hochrangige EU-Politiker, die zum Krieg gegen Russland blasen. Es gibt in Deutschland derzeit nur zwei Parteien, die dieser Kriegshetze ein Ende bereiten wollen. Das sind die AfD und der BSW. Alle anderen hetzen gegen Russland und wollen „Deutschland kriegstüchtig“ machen. Und vor allem: Recherchieren Sie bitte selbst und nutzen Sie auch alternative und ausländische Medien dafür. Die deutsche Einheitspresse verbreitet nur noch Nachrichten, die ihnen von den Kriegshetzern geliefert werden Investigativen Journalismus finden Sie bei der Tagesschau und/oder der Heute-Sendung nicht mehr.
In diesem Sinne!
Ihr Rainer Andreas Seemann