Prüfung der Gesinnung vor dem Kaffee

Café-Betreiberin verweigert Bedienung – weil Kunde AfD-Krawatte trägt

Symbolbild einer Eule im Park. Ich wollte kein Risiko eingehen und kein Foto des Cafés verwenden. Womöglich ist die unfreundliche Wirtin sonst schnell mit einer Urheberrechtsverletzung bei der Hand.

Liebe Leserinnen und Leser,

dass in Deutschland nichts mehr so ist, wie es sein sollte, kann man manchmal an nebensächlich erscheinenden Nachrichten ausmachen, die sich aber dann bei näherer Betrachtung als geradezu fürchterlich erweisen.

Ich könnte heute über die vielen Messerangriffe, die am Wochenende Deutschland erschüttert haben, schreiben. Oder von einem Täter, der einen Kontrolleur der Bahn aus einem fahrenden Zug geworfen hat und trotzdem auf freiem Fuß ist. Oder wie wäre es mit dem Gewalt-Wochenende in Berlin, mit mehreren Messerangriffen, Tankstellen-Attacken und Pfefferspray im Bus?

Der „gewöhnliche“ Alltag im linken Berlin

Aber das alles kennen Sie, außer sie sind Grün und ignorieren es und schwärmen von der bunten Vielfalt, die es seit 2015 in der Realität nicht mehr gibt. Aber es ist die Geschichte einer kleinen Cafeteria in Berlin, genau genommen der „Eule im Park„. Dort musste der Anhänger der in Umfragen stärksten Partei in Deutschland, auf seinen Latte Macchiato verzichten. Er trug eine Krawatte mit dem Logo der AfD. Die Wirtin meint, sie bediene keine Nazis und hat damit wieder einmal die NAZI-Keule geschwungen, weil das einfacher ist, als sich mit dem Programm der Partei auseinanderzusetzen. Was genau ist also passiert?
>>>>>>>>>>>>>Wie Apollo-News und auch viele andere Medien berichten, hat die Betreiberin des Berliner Cafés „Eule im Park“ einem Gast nach eigenen Angaben den Verkauf eines Kaffeegetränks verweigert, weil sie ihn als Anhänger der AfD erkannt haben will. Den Vorfall machte sie anschließend selbst in einem Video auf dem öffentlichen Instagram-Account des Cafés publik. Unter der Überschrift „No Latte for AfD“ schilderte sie ihren knapp 8.000 Followern die Begegnung und kündigte an, auch künftig keine Menschen zu bedienen, die sie als „Nazis“ oder AfD-Anhänger einstuft.

In Berlin ist alles „linke“ erlaubt

So weit, so dumm. Stellen Sie sich mal vor, sie hätte einen Mann mit dunkler Hautfarbe abgewiesen, mit der Begründung, dass sie keine Afrikaner bedient. Welchen Aufschrei hätte das in sämtlichen Medien gegeben?

Nun ja, Berlin ist anders. Es ist eine links/grüne Stadt und genau genommen war der größte Fehler in Deutschland nach der Wende, dass man die Hauptstadt von Bonn nach Berlin verlegt hat.

Ich glaube, es war Mario Barth, der einmal gesagt hat:

„In Berlin bist Du montags Frau, dienstags Mann und am Mittwoch Verkehrsampel.“

Mehr muss man dazu nicht sagen.

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

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