Der tiefe Fall des Spiegel

Liebe Leserinnen und Leser, der tiefe Fall des Spiegel ist nicht mehr zu übersehen. Aus dem einst so stolzen Magazin ist ein linkes Kampfblättchen ohne jede Substanz geworden. Rudolf Augstein rotiert in seinem Grabe, wenn er zusehen muss, was aus seinem Blatt geworden ist. Erst vor kurzer Zeit hat sich der Spiegel total blamiert, indem er Ulrich Siegmund kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt zum „gefährlichsten Mann Deutschlands“ erhob. Es war ein Rohrkrepierer und die beste Wahlhilfe für den Spitzenkandidaten der AfD. Siegmund hat sich darüber gefreut und ein paartausend Exemplare signiert.
Nun legt der Spiegel nach
„Was planen die Verfassungsfeinde in Sachsen-Anhalt?“, steht auf dem neuen Cover des Spiegel. Eine Unterstellung als Frage, die eine exakte Beweisführung erwarten lässt. Der dazugehörige Text vermeidet diese jedoch auf atemberaubende Art und Weise. Benedikt Brechtken, Redakteur der Apollo-News meint dazu lakonisch:
„Drei lange Seiten Text widmet der Spiegel in seiner neuen Titelgeschichte der AfD und der zentralen Ausgangsfrage: „Was planen die Verfassungsfeinde in Sachsen-Anhalt?“ Prompt macht sich Ulrich Siegmund darüber lustig, filmt sich selbst beim Herausgreifen des Magazins. Ein Zeichen für den Verlust der Deutungshoheit von Medien links der Mitte. Aber wagen wir doch mal das Experiment und nehmen den Spiegel und dessen Journalisten ernst. Der normale Leser erwartet bei so einer klaren Überschrift eine ebenso klare Beweisführung im Artikel.“

