Teamwork mit Schleusern?

Zusammenarbeit mit Schleusern? Frontex-Video zeigt, wie Sea-Watch Migranten aufnimmt

Symbolbild vom
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Liebe Leserinnen und Leser,

was bislang noch als offenes Geheimnis galt, ist nun zur Gewissheit geworden. Ein Frontex-Video zeigt nun, wie die Organisation Migranten aus einem Schleuserboot aufnimmt. Italien ermittelt wegen „Beihilfe zur unerlaubten Einreise“ gegen die NGO. Es sieht so aus, dass sich die Schleußer mit den Sea-Watch Schiffen in Verbindung setzen und danach Treffpunkte ausmachen, wo die Flüchtlinge an die sogenannten Retter übergeben werden. Ganz offen, ohne Seenot oder andere Gründe, die auf einen Notfall schließen lassen. Was viele von uns schon lange vermutet hatten ist, dass sich die NGOs, die sich damit rühmen, Menschen aus Seenot zu retten, in Wirklichkeit als Helfer der Schleußer betätigen und der illegalen Zuwanderung damit Tür und Tor öffnen.

Der Video-Beweis liegt vor

Das Video der europäischen Grenzschutzbehörde Frontex zeigt eine Aktion der Gruppe Sea-Watch im Mittelmeer. Es soll laut Le Figaro einen Einsatz vom 11. Mai zeigen. In dem Video ist zu sehen, wie Schlauchboote von Sea-Watch zu einem Boot fahren. Daraufhin verlassen Menschen mit Schwimmwesten das Schnellboot. Le Figaro zufolge sollen rund 90 Migranten von fünf Schleusern an die Besatzung der Sea-Watch übergeben worden sein. Die Schleuser sollen bewaffnet gewesen sein und sie tragen Sturmhauben. Ich stelle das Video hier zur Verfügung. Es wurde von YouTube hier eingefügt. Der erweiterte Datenschutz ist aktiviert.

Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung.


Das Video zeigt, wie die Schleuser nach der Übergabe der Migranten winken und den Daumen nach oben strecken. Auf Anfrage von NIUS erklärte Frontex: „Ich kann bestätigen, dass ein Flugzeug von Frontex am 11. Mai in dem Gebiet im Einsatz war“. Die Sea-Watch wartete demzufolge 55 Seemeilen nördlich von Tripolis (Libyen) auf das Schleuserboot. Die Migranten sollen größtenteils aus Bangladesch stammen.

Schleuser reckt den Daumen nach oben

„Die veröffentlichten Aufnahmen zeigen lediglich einen selektiven Ausschnitt“, weist Sea-Watch die Vorwürfe gegenüber der Bild zurück: Es bestehe „weder ein Verhältnis noch irgendeine Form der Kommunikation oder Verabredung“.

Das zu glauben fällt mir schwer. Zu viele Indizien deuten darauf hin. dass die diversen NGOs mit den Schleußern eng in Verbindung stehen. Wie Frontex bestätigt hat das Schiff von Sea-Watch längere Zeit an dieser Stelle gewartet, bis das Bott mit den Schleußern ankam.

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

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