Frau und Mutter — Beruf: Hausfrau

Das neue Feindbild der Linksgrünwoken: „Tradwives“

Symbolbild Hausfrau
Bild: Bing Bildgenerator

Liebe Leserinnen und Leser,

wer früher als Frau und Mutter als Beruf „Hausfrau“ angab, war hochgeachtet. Eine Frau, die sich um Haus und Kinder kümmert, galt als das Idealbild für eine Familie. Heute ist dies nicht mehr geachtet. Millionen von Super-Emanzen haben dieses Bild zerstört und heute gibt keine Frau gerne zu, „nur Hausfrau“ zu sein. Wenn es denn unbedingt sein muss, gibt man sich als Familien-Managerin aus. Die moderne Frau von heute macht berufliche Karriere, ohne aber auf Kinder zu verzichten. Letztere werden früh am Morgen aus dem Schlaf gerissen, hastig in die Kita verbracht und am Abend, rechtzeitig vor dem Zubettgehen wieder abgeholt. Fragt man eine solche Frau, warum sie nicht auf Kinder verzichtet hat, bekommt man keine oder maximal eine ausweichende Antwort. Die Mehrzahl ihrer Geschlechtsgenossinnen wird diese Frage ohnehin nicht stellen. Das ZDF findet die Entwicklung gefährlich, wie könnte es auch anders sein.

Die Wirklichkeit ist oft eine andere

Es gibt eine ganze Menge Frauen, die gerne zuhause bleiben würden, es aber nicht können, weil das Geld nicht reicht. Kam eine Familie noch in den 1970er Jahren mit einem Alleinverdiener aus, reichte das Geld auch noch für ein Eigenheim. Ein schöner Wagen stand in der Garage und zweimal im Jahr ging man in Urlaub. Die Frau kümmerte sich liebevoll um die Kinder, gab ihnen ein Pausenbrot mit in die Schule und kochte ein leckeres Mittagessen, wenn die Schule aus war. Sie half bei den Hausaufgaben, tröstete, wenn es nötig war und war für die Kinder jederzeit erreichbar. Für die heutigen Super-Emanzen, die die öffentliche Meinung beherrschen, ist dies ein Albtraum.

Aber, es gibt eine Gegenbewegung, die aus den USA zu uns herüberschwabbt:

In den USA schon eine Millionenbewegung — bei uns noch in den Kinderschuhen

In den USA gibt es seit einigen Jahren eine gar nicht mal so neue Bewegung, die nun auch schon hier beginnt, wie ein extra Dating-Portal vermuten lässt: Die TradWives. Das kommt von dem Begriff „traditional wives“ – also traditionelle Ehefrauen. Das wollen die Frauen und so leben sie. Eine Kontaktseite ist bereits eingerichtet, die sich „TradeWife-Dating nennt.

Sie sind klassische Hausfrauen, walten in Haus und Hof, erziehen die Kinder und der Mann geht zur Arbeit, bringt das Geld heim und erfüllt begeistert die Vaterrolle. Und beide – das ist ja die Frechheit – finden das großartig. Und das Allerschlimmste: Es funktioniert. Was wiederum die Wokeisten sehr gefährlich finden.

Natürlich findet sich sofort eine Professorin, die erklärt, warum dieser Trend gefährlich ist

Prof. Margreth Lünenborg seziert für das ZDF alle Kennzeichen, die dieses Phänomen so gefährlich macht. Sie warnt:

Bei genauerer Betrachtung offenbart der Trend ernsthafte Probleme. Die Videos der Tradwives stellten ein „gesellschaftliches Arrangement als Ideal dar, das mit extremen Ausschlüssen einhergeht“. Sie erklärt, dass hinter den vermeintlich unpolitischen Darstellungen ein tief verwurzeltes, politisches Weltbild steckt, das rassistische und diskriminierende Elemente enthält.
Prof. Lünenborg beschreibt die Gemeinsamkeiten der Tradwives

– sie sind (fast) alle weiß
– sie kommen aus christlich-fundamentalistischen Kreisen
– sie propagieren ein traditionelles Geschlechter- und Familienbild
– die Erwerbsarbeit des Mannes reicht aus, um die Familie zu ernähren

Aha! Da haben wir es. Diesmal sind es nicht alte, weiße Männer, sondern weiße Frauen, die sich aber doch aus freien Stücken für eine Lebensweise entscheiden, die auf gar keinen Fall schlecht ist. Im Gegenteil: Für die Kinder ist es geradezu ideal.

Und noch einmal: Keine Frau wird gezwungen, diesem Trend zu folgen. Es ist eher so, dass viele Frauen, die sich dieses Familienbild wünschen, mangels Familieneinkommen keine Chance haben, sich diesen Wunsch zu erfüllen. Deutschland erhebt so viele Steuern und Abgaben, die Lebenshaltungskosten explodieren, dass selbst gutverdienende Ehepaare kaum noch über die Runden kommen. Das Geld wird in alle Welt verschleudert und fehlt natürlich dann natürlich in Deutschland.

Bitte verstehen Sie mich richtig! Ich will keine Frau, keine Familie, die sich gegen die traditionellen Formen wendet ausgrenzen oder diffamieren. Ich möchte aber, dass Frauen sich frei entscheiden können, ohne von der Gesellschaft aus diesem oder jenem Grund ausgelacht oder diskriminiert zu werden.

 

 

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

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