CDU-Fraktion Rheinland-Pfalz lädt Merz wieder aus und will nicht mehr mit ihm reden

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Liebe Leserinnen und Leser,
erstaunlicherweise ist Merz inzwischen auch intern zur „persona non grata“ geworden. Die CDU-Fraktion Rheinland-Pfalz lädt Merz wieder aus und will nicht mehr mit ihm reden. Der Umgang von Kanzler Merz mit Verkehrsminister Patrick Schnieder (58) in den vergangenen Tagen sorgt in der CDU für viel Ärger, insbesondere in der CDU-Fraktion in Rheinland-Pfalz. Das zeigt ein Brief des dortigen Fraktionschefs. Die Fraktion will sich nicht einmal mehr mit ihrem Parteichef und Kanzler treffen.
Wie NIUS und andere Medien berichten, sagt die Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz einen bereits vereinbarten Besuch im Kanzleramt mit einem Brief ab. Aufgrund der Ereignisse in den vergangenen Tagen im Zusammenhang mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder „haben wir uns nach internen Beratungen in der Fraktion dazu entschieden, von einem gemeinsamen Termin mit Ihnen und unserer Fraktion Abstand zu nehmen“, heißt es an den Kanzler gerichtet.
Man kann das verstehen. Diese „hire and fire Methoden“ aus den USA sind in Deutschland absolut tabu. In Deutschland geht man sehr viel einfühlsamer mit solchen Angelegenheiten um. Man versucht bei einer geschäftlichen Trennung, das Gesicht beider Seiten zu wahren. Das wäre auch in diesem Fall problemlos zu bewältigen gewesen.
„Erhebliches Unverständnis“ der CDU in Rheinland-Pfalz zum Umgang von Merz mit Schnieder
Diese Entscheidung sei „mir und uns nicht leichtgefallen“, so Fraktionschef Gensch weiter. Die CDU Rheinland-Pfalz habe die Arbeit der Bundesregierung und insbesondere die des Kanzlers „auch in für uns politisch herausfordernden Zeiten loyal unterstützt“. Gerade vor diesem Hintergrund habe der Umgang mit Patrick Schnieder „in unserer Fraktion und auch bei mir ganz persönlich für erhebliches Unverständnis gesorgt“, heißt es weiter.
„Patrick Schnieder steht für „hohe fachliche Kompetenz, große persönliche Integrität und eine verlässliche politische Arbeit. Die Art und Weise, wie in den vergangenen Tagen mit ihm umgegangen wurde, ist für uns schwer nachvollziehbar“, so die deutlichen Worte in Richtung von Kanzler Merz.
Den gesamten Brief können Sie hier nachlesen:
—————————————————————————————————————————————–Wäre es nicht jetzt langsam Zeit für den Kanzler, seinen Platz zu räumen, zurückzutreten und in der Versenkung zu verschwinden?
Ich denke schon!
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat SpanienIhr Rainer Andreas Seemann

