Ein Major der ukrainischen Armee klaute dort ein paar West-Millionen, die zur Landesverteidigung bestimmt waren, kommandierte 83 Soldaten ab, und baute sich mit unserem Geld eine schöne Luxusvilla mitsamt Swimmingpool.

Bild: Ruslan Kravchenko
Liebe Leserinnen und Leser,
In der Hafenstadt Odessa lässt sich aktuell beobachten, was in schöner Regelmäßigkeit mit deutschen Steuergeldern geschieht. Ich habe bereits in mehreren Beiträgen beschrieben, wie sich Hilfsgelder des Westens in Luxusvillen der ukrainischen Oberschicht verwandeln. Das geht bis hinauf in das Umfeld des Staatschefs Selenskyj. Nun hat man zwischen durch mal einen Major erwischt. Wahrscheinlich hat er etwas gegen den Präsidenten gesagt oder er ist sonst wie in Ungnade gefallen, sonst hätte man ihn bestimmt gewähren lassen. Die allgegenwärtigen korrupten Zustände in der Ukraine machen auch vor der Armee nicht halt. In der Region Odessa wurde nun ein Major verhaftet, der monatelang 83 der ihm unterstehenden Soldaten dazu verdonnerte, seine private Villa (!) zu bauen. Auch Militärfahrzeuge requirierte er dafür. Generalstaatsanwalt Ruslan Kravchenko erklärte, in dem Fall gehe es nicht nur um die Nutzung staatlicher Ressourcen, sondern auch um die Abberufung von Soldaten vom Dienst, „was sich im Kriegsfall direkt auf die Kampfbereitschaft der Einheit auswirkt“.
Der Generalstaatsanwalt spricht seltsamerweise nicht von Korruption
Die Sorge, dass die abkommandierten Soldaten als Kanonenfutter im sinnlosen Krieg gegen Russland fehlen, ist groß. Dass angesichts solcher, immer wieder auffliegender Skandale das Vertrauen des Westens verlorengehen könnte, besteht nicht. Warum auch? Die westlichen Politiker verschenken Geld und Waffen ganz ohne jede Kontrolle. Das wissen die korrupten Militärs und Beamte in der Ukraine ganz genau.
Die Korruption in diesem geradezu unglaublichen Ausmaß wird natürlich von den deutschen Medien verschwiegen
Weder die Tatsache, dass etliche an die Ukraine gelieferten Waffen übers Darknet verschachert wurden, noch die märchenhafte Kiewer Veruntreuung konnte bisher ein Innehalten dieser Steuergeldverschwendung bewirken. In der ganzen Ukraine entstehen Luxusvillen, die oft sogar mit goldenen Toiletten ausgestattet wurden. Die Zahl der ukrainischen Millionäre und Milliardäre explodiert geradezu in diesem hochkorrupten Land. Deutschland als Hauptzahlesel veruntreut weiter Dutzende Milliarden eigener Haushaltsgelder für diesen wohl größten Scam aller Zeiten.
Der Major wird nun wahrscheinlich für ein paar Jahre im Knast landen
Dem Major drohen nun bis zu zwölf Jahre Haft wegen Amtsmissbrauch. „Das Gesetz gilt für alle gleichermaßen, unabhängig von Position, Dienstgrad oder Befugnissen“, tönte Kravchenko. Angesichts der realen Verhältnisse im Land ist dies natürlich ein schlechter Witz: Von der Staatsspitze abwärts nimmt sich hier jeder, was er kriegen kann, ohne sich um die Gesetze zu scheren. Selbst das engste Umfeld von Präsident Wolodymyr Selenskyj ist bis über die Ohren in gigantische Korruptionsskandale verstrickt, er selbst dürfte mindestens Mitwisser, wenn nicht Beteiligter an diesen Machenschaften sein. Im April gab es Ermittlungen gegen 41 Parlamentsabgeordnete wegen Korruptionsverdacht, darunter auch gegen etliche von Selenskyjs Partei „Diener des Volkes“ (so heißt sie tatsächlich). In einem solchen Klima ist es keine Überraschung, dass auch Armeeoffiziere Soldaten und Fahrzeuge für private Zwecke missbrauchen.
Es wird Zeit, dass der Westen endlich begreift, dass die Ukraine diesen Krieg niemals gewinnen kann. Er wird erst enden, wenn dem Land die Soldaten ausgehen. Die Hilfsgelder und Waffenlieferungen versickern in den unzähligen korrupten Kanälen.
Die Ukraine darf weder Mitglied der EU noch der NATO werden
Dieses Land darf niemals zur EU und erst recht nicht zur NATO gehören. Zuerst müssen die Ukrainer ihren eigenen saustall ausmisten und dann ein paar Jahrzehnte lang beweisen, dass sie ihn sauber halten.
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat SpanienIhr Rainer Andreas Seemann