Die Wasserpegelpanik des Münchener OB

Einige Teile des Beitrags wurden dem Blog Manova von Nicolas Riedl entnommen. Das Original finden Sie hinter diesem Link

Die Wasserpegelpanik des Münchener OB Dominik Krause (Grüne)

Die grüne Verbotspolitik in München. Ein Vorgeschmack auf Kommendes.
Bild: Bing Bildgenerator (KI)

Liebe Leserinnen und Leser,

die Wasserpegelpanik des Münchener OB Dominik Krause, ich habe darüber bereits berichtet, ist nur ein Vorgeschmack auf weitere Restriktionen. Eigentlich geht es um die nächste große, weltweite Agenda, die seit 2026 ausgerollt wird: Wasser.

Wasser ist das neue Corona

Es ist der erste Sommer, seitdem im März erstmalig ein grüner Bürgermeister in das Rathaus am Marienplatz einzog. Vier Monate später ist der dort gelegene, historische Fischbrunnen trockengelegt. Ein Novum. Der kurzerhand von kritischen Geistern zum „Brunnen von Bergamo“ umgetaufte Wasserspender wird zum Symbol einer präzedenzlosen Wasserspar-Politik. So etwas hat die bayerische Landeshauptstadt noch nie erlebt. Es herrsche Wasserknappheit, heißt es seitens der Stadt. Besagter Grünen-Bürgermeister spricht von einer „seit den frühen 1970er Jahren nicht dagewesenen Ausnahmesituation“ und fügt hinzu, dass der „Wasserverbrauch in der Stadt (…) dringend gesenkt werden muss.

Den Beweis bleibt er schuldig

In einer hastig geschriebenen, da fehlerhaften Allgemeinverfügung des Referats für Klima- und Umweltschutz der Stadt München vom 14. Juli 2026 wird Folgendes untersagt:

Die Entnahme von Wasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz sowie von Grundwasser in der Landeshauptstadt München
  • zur Befüllung und zum Betrieb von privaten Pools und sonstigen Badebecken, privaten Springbrunnen, Wasserspielanlagen, Wasserbehältern (z.B. Tonnen) o.ä.,
  • zum Bewässern, Gießen und Beregnen von Haus- und Kleingärten oder Schrebergärten (z. B. Gehölze, Hecken, Stauden, Beete, Zierpflanzen u.ä.) in der Zeit von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Ausgenommen hiervon sind:
    – Flächen oder Bereiche, die einer gewerblichen oder öffentlichen Nutzung dienen
    – die Bewässerung und Beregnung mit wassersparender Tröpfchenbewässerung
    – land- und forstwirtschaftliche Flächen
    – Friedhöfe,
  • zum Bewässern, Gießen und Beregnen von Rasenflächen und sonstigen Grünflächen. Ausgenommen hiervon sind:
    – Flächen oder Bereiche, die einer gewerblichen oder öffentlichen Nutzung dienen
    – insbesondere Sportplätze,
  • zum Waschen von Fahrzeugen außerhalb gewerblicher Waschanlagen, soweit dies
    nicht aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderlich ist (z.B. Ein-
    satzfahrzeuge),
  • zum Befeuchten von Baustraßen und Baustellen zur Verminderung der Staubentwicklung, soweit dies nicht durch behördliche Vorgaben vorgeschrieben ist und
  • zum Abspritzen oder Bewässern (z.B. mit Hochdruckreinigern, Bürsten) von Terrassen, Wänden, Straßen, Hof- und Wegflächen, Dächern und nicht gewerblich genutzten technischen Anlagen durch Privatpersonen“

In der einstweilen nur bis zum 1.8. geltenden Allgemeinverfügung — wir kennen dieses Taktieren mit der Zeit von den Lockdown-Verhängungen — wird weiterhin gedroht, dass „Zuwiderhandlungen gegen diese Allgemeinverfügung (…) eine Ordnungswidrigkeit darstellen (können) und (…) im Einzelfall mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 EUR geahndet werden (können).“

Wasser-Inzidenzwerte

In der oben erwähnten Mitteilung heißt es, dass im Stadtgebiet statt der üblichen 300 bis 350 Millionen Liter pro Tag nun teilweise über 400 Millionen Liter verbraucht worden wären. Was an und für sich nichts Neues ist. Auf seinem Blog verwies Norbert Häring auf einen SZ-Artikel vom Mai 2010, in welchem es hieß:

„Die Reserve ist (…) reichlich bemessen. Das sorgt dafür, dass München das Wasser kurzfristig auch in heftigen Hitzeperioden, wie sie derzeit herrschen, nicht ausgehen kann. Auch langfristig sehen die Stadtwerke keine Gefahr. Denn im Mangfall- und Loisach-Tal pumpen die Anlagen deutlich weniger ab, als die Natur nachfließen lässt. Die so genannte Neubildungsrate beträgt in der Regel ein Mehrfaches der Entnahmemengen (…). Während der großen Hitze vor drei Wochen kletterte der Münchner Tagesverbrauch auch schon mal auf 400 Millionen Liter.“

Es ist die seit Corona altbekannte Trickserei mit irgendwelchen dekontextualisierten Messwertangaben, die dann als Fakt einen Notstand und eine Handlungsnotwendigkeit begründen sollen. Einen unifaktoriellen Messwert wie PCR-Testergebnisse, Inzidenzzahlen oder CO2-Angaben hat man bei diesem „current thing“ noch nicht zur Hand. Es wird sich auf den niedrigen Grundwasserpegel im Mangfalltal berufen, von wo aus München 80 Prozent seines Wassers bezieht. Diese behauptete Wasserknappheit lässt sich jedoch noch leichter widerlegen, als die Farce mit den Ct-Werten der PCR-Tests, der CO2-Erbsenzählerei oder Zahlentrickserei mit den Inzidenzwerten — denn die Pegelstände im Mangfalltal sind gegenwärtig und archivarisch einsehbar.

Das alles kennen wir doch aus der Corona-Zeit, oder? Erst Panik verbreiten, dann Restriktionen und Freiheitsbeschränkungen einführen.

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

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