Debatte über Brandmauer: Kretschmer für Gespräche mit allen Parteien

Bild: Wikipedia by Sandro Halank
Liebe Leserinnen und Leser,
was sich wie ein vernünftiger Vorschlag anhört, ist in Wirklichkeit ein leicht durchschaubarer Schachzug des sächsischen Ministerpräsidenten. Wenn er vom Auflösen der Brandmauer spricht, meint er damit nicht die stärkste Partei, sondern die Linke, die ihm bei entsprechenden Wahlergebnissen seinen Job rettet. Kretschmer will einen AfD Ministerpräsidenten um jeden Preis verhindern, notfalls eben mit der Linken, gegen die auch ein Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU besteht.
Noch zwei Wahlen in Ostdeutschland 2026
In zwei ostdeutschen Ländern, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wird 2026 noch gewählt. In beiden Ländern ist die AfD die stärkste Partei und hätte, wenn man den Gepflogenheiten aller Wahlen seit 1945 folgt, damit den Auftrag, die Regierung zu bilden.
Der Albtraum der Kartellparteien — ein AfD Ministerpräsident
Das wollen die Kartellparteien unbedingt verhindern und das wiederum geht nur mit Hilfe der SED/Mauerschützenpartei der Linken. Für eine Koalition müssten sich alle anderen Parteien zusammenschließen. Das ist unwahrscheinlich. Eine Minderheitsregierung unter der Duldung der Linken ist dagegen möglich.
Dies ist also die einzige Option einen AfD Ministerpräsidenten zu verhindern. Die Tagesschau schreibt dazu in der Online-Ausgabe:
Angesichts der politischen Mehrheitsverhältnisse in Ostdeutschland fordert Sachsens Ministerpräsident Kretschmer, gesprächsbereit für alle Parteien zu sein. Wer noch über Brandmauern rede, habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt.
Sachsens Ministerpräsident Kretschmer fordert angesichts der politischen Mehrheitsverhältnisse im Osten Deutschlands eine Bereitschaft zu Gesprächen mit allen anderen Parteien. Wer noch über Brandmauern rede, habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt, sagte der CDU-Politiker dem Handelsblatt. Wörtlich sagte Kretschmer: „Wir müssen mit jedem reden, der reden will“. Der Begriff der Brandmauer steht für die Positionierung der Parteien, nicht mit der AfD zu kooperieren.
Das ist alles so leicht zu durchschauen.
Kretschmer das Schlitzohr.
Wer als Wähler also einen wirklichen Wechsel haben will, muss AfD wählen, sodass die Partei eine absolute Mehrheit hat und dann auch den Wählerwillen durchsetzen kann, gegen alle Schlitzohrigkeiten der abgetakelten Altparteien.
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann