Pauline Voss analysiert das Aktivisten-Netzwerk hinter dem Fall Fernandes
Liebe Leserinnen und Leser,

„Es ist eine politische Kampagne, die jetzt Stück für Stück in sich zusammenbricht“, so Pauline Voss, die NIUS-Vize-Chefredakteurin.
Der Fall entwickelt immer mehr Sprengkraft: Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes wirft ihrem Ex-Mann Christian Ulmen vor, ihre Identität im Netz missbraucht und falsche Sex-Videos verbreitet zu haben. Seither nutzt das linke Lager den Fall, um für ein neues Gesetz von Justizministerin Stefanie Hubig zu werben – das nicht weniger als ein weiterer Angriff auf die Meinungsfreiheit wäre. Einer von vielen!
Der Fall selbst wirft immer mehr Fragen auf: Zum einen an der Spiegel-Berichterstattung, zum anderen zu den Geschehnissen selbst. Handelt es sich um einen Einzelfall oder um eine politisch aufgeladene Kampagne? NIUS-Recherchen belegen: Hinter Fernandes steht ein linkes Aktivisten-Netzwerk, Organisationen wie HateAid und Correctiv sind involviert.
Seit Jahren ist Fernandes im linksaktivistischen Milieu vernetzt. So arbeitet sie eng mit HateAid zusammen. Bereits 2023 ließ sie sich mit HateAid-Geschäftsführerin Anna-Lena von Hodenberg ablichten, gemeinsam sammelten sie Unterschriften, um das Justizministerium zu strengen Gesetzen gegen Deepfake-Apps zu drängen. Im vergangenen Jahr drehte Fernandes zusammen mit der Organisation eine Kurz-Dokumentation zu dem Thema.

