Mauerflüchtlinge misshandeln und „vernichten“: DDR-Zeitzeuge belastet Sven Hüber schwer (mit Video am Ende des Beitrags)

Sven Hüber. Bild Ki-Collage
Liebe Leserinnen und Leser, wie kann ein Mann bei der Bundespolizei Karriere machen, der Mauerflüchtlinge misshandeln und „vernichten“ wollte? Der Skandal um den stellvertretenden Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft weitet sich aus. Ein Zeitzeuge erhebt schwere Vorwürfe, die weitgehend auch durch Stasi-Akten belegt werden. Darüber berichten die Portale NIUS und Apollo-News übereinstimmend in ihren online Ausgaben vom 25.08.2026. Das sind genau die Berichte, über die oftmals in den Mainstream-Medien nichts oder wenig zu lesen ist. Da diese alternativen Medien unseren Regierenden ein Dorn im Auge sind, werden die Regulierungs- und sogar Verbotsfantasien gegen derartige Medien und online-Portale immer lauter. Ich habe über einen solchen Versuch auch heute schon berichtet.
Axel Krause, ein ehemaliger Wehrdienstleistender der DDR-Grenztruppen, erhebt schwere Vorwürfe gegen Sven Hüber
Krause diente 1987/88 in der dritten Grenzkompanie des Grenzregiments 33 in Berlin-Treptow. Hüber war dort als Politoffizier und stellvertretender Kompaniechef eingesetzt. Politoffiziere waren in der NVA und den Grenztruppen für die ideologische Erziehung der Soldaten zuständig. Ihre Aufgabe war es unter anderem, die Bereitschaft zum Einsatz der Schusswaffe gegen sogenannte Grenzverletzer zu fördern. Krause berichtet, Hüber habe mit den Soldaten über den Schießbefehl gesprochen. Auch nach der offiziellen Änderung der Vergatterungsformel 1988, in der das Wort „vernichten“ gestrichen wurde, habe Hüber den alten Wortlaut weiterverwendet und dies den Soldaten gegenüber begründet.
Postenführer schoss zweimal daneben
Nicht nur in Gesprächsrunden fand diese Erziehungsarbeit statt, sondern sie war auch Teil des Alltags. Dabei ging es weniger um Überzeugung als um Drohung. Zeitzeuge Axel Krause berichtet vom Schicksal eines Kameraden, „der das Pech hatte, zweimal nicht zu treffen.“

