Teile dieses Beitrags stammen vom Redakteur André Hintz aus Apollo-News.
Deutschland erlebte eine Woche der Gewalt – doch medial ist sie nicht einmal ein Randthema
Liebe Leserinnen und Leser,

Bild: Wikipedia
eine schier endlose Welle an einzelnen, teils schwerwiegenden Gewaltdelikten hat das Land in der vergangenen Woche erfasst. Doch statt dies politisch und medial breit zu diskutieren, ist diese zur Normalität gewordene Brutalität nicht einmal mehr ein Randthema. In Deutschland scheint dies zur Normalität zu gehören.
Merz: Flüchtlingskrise bewältigt
„Wir haben die Flüchtlingskrise versucht in den Griff zu bekommen. Ich glaube, dass uns das gelungen ist“, behauptete Bundeskanzler Friedrich Merz am Sonntag im ZDF-Sommerinterview. Statt dieser Behauptung angesichts der beispiellosen Welle an Gewaltvorfällen, die sich in der vergangenen Woche in Deutschland ereignet hat, kritisch zu widersprechen, ließ die Journalistin Diana Zimmermann Merz einfach gewähren. Sie kann nicht anders. Auch ihr wurde von ihrem zwangsfinanzierten Sender ein Maulkorb aufgelegt.
Die öffentlich/rechtlichen Sender schweigen
Eine Überraschung war dies jedoch natürlich nicht. Erst am Montag fand etwa der Fall des durch einen gleichaltrigen Afghanen getöteten 22-jährigen Studenten Marius Dick beim ZDF eine Erwähnung. Der Fall, der sich am vergangenen Mittwoch ereignete, hatte bis dahin vor allem in den sozialen Medien breite Anteilnahme ausgelöst.
Der Täter, Sajad M., kam zehn Jahre zuvor als unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland. Er galt als gut integriert und schloss eine handwerkliche Ausbildung im Metallbereich ab. Sajad M. war nicht vorbestraft und im Besitz einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis. Das ZDF widmete dem Thema erst einige Tage später einen etwa 19-sekündigen Clip im Heute-Journal, nachdem sich der Kanzler persönlich bei den Eltern des Opfers gemeldet hatte.
