Parteiverbot durch die Hintertür

Die Tagesschau online-Ausgabe vom 22.07.2026 berichtet von einem üblen Fall von Parteienverbot durch die Hintertür

Friesland: AfD-Politiker Sichert nicht für Landratswahl zugelassen

Martin Sichert (MdB)
Bild: Büro MdB Sichert

Liebe Leserinnen und Leser,

die Kartellparteien können nicht, zumindest nicht in kürzerer Zeit, ein Verbot der AfD erreichen und verlegen sich deswegen auf eine neue Strategie die versucht, einzelne Kandidaten von der Wahl auszuschließen. Der neueste Fall von einigen ähnlichen findet derzeit im Landkreis Friesland statt.

AfD Mitgliedschaft als Begründung zum Wahlausschluss

Der Kreiswahlausschuss des Landkreises stimmte am Dienstagabend mit 5:1-Stimmen gegen den Bundestagsabgeordneten Martin Sichert. Damit folgte der Ausschuss einer Empfehlung des Niedersächsischen Innenministeriums, sich den Kandidaten genauer anzuschauen. Grund sei seine Mitgliedschaft in der niedersächsischen AfD, die als rechtsextrem eingeschätzt werde. Der Rest der Begründung ist derart hanebüchen und an den Haaren herbeigezogen, dass die eigentliche Absicht leicht erkennbar ist. Ziel ist es, Kandidaten der einzigen wirklichen Opposition auszuschließen. Die Chancen, dass er tatsächlich gewählt wird, sind wahrscheinlich sehr hoch.

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Meinungsfreiheit in Deutschland

Der zweite Teil dieses Beitrags (kursiv) wurde aus einem Artikel von Rudolf Schreiner aus den Apollo-News übernommen.

„Denunzieren im Stasi-Stil“: Britisches Leitmedium geschockt über Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland
Lieber nichts sagen. Man weiß ja nie!

Liebe Leserinnen und Leser,

dass es um die Meinungsfreiheit in Deutschland schlecht bestellt ist, habe ich in diesem Blog an vielen Stellen beschrieben. Eine Auswahl der zahlreichen Artikel finden Sie hinter diesem Link.

Die Denunziation hat in Deutschland heute bereits wieder das Niveau von der Stasi oder noch schlimmer erreicht. Die STASI hatte noch keine Super-Computer, kein Internet und keine solch umfangreichen Datenbanken. Auch hatte die Stasi noch keine hochauflösenden Satelliten.

Umfangreiches Zensur-Netzwerk

Eine britische Tageszeitung ist geschockt, wie weit die Meinungsfreiheit bereits eingeschränkt wurde und wie viele Meldestellen für Denunzianten es bereits gibt und welch umfangreiches Zensurnetzwerk bereits in Deutschland etabliert sind.

Die britische Traditionszeitung The Telegraph zeigte sich in einem Artikel schockiert über den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland. In einem ausführlichen Bericht schildert die Zeitung Hausdurchsuchungen, Strafverfahren und den wachsenden Einfluss staatlicher Behörden auf öffentliche Debatten.

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Kretschmer das Schlitzohr

Debatte über Brandmauer: Kretschmer für Gespräche mit allen Parteien
Ministerpräsident Kretschmer (CDU) in Sachsen.
Bild: Wikipedia by Sandro Halank

Liebe Leserinnen und Leser,

was sich wie ein vernünftiger Vorschlag anhört, ist in Wirklichkeit ein leicht durchschaubarer Schachzug des sächsischen Ministerpräsidenten. Wenn er vom Auflösen der Brandmauer spricht, meint er damit nicht die stärkste Partei, sondern die Linke, die ihm bei entsprechenden Wahlergebnissen seinen Job rettet. Kretschmer will einen AfD Ministerpräsidenten um jeden Preis verhindern, notfalls eben mit der Linken, gegen die auch ein Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU besteht.

Noch zwei Wahlen in Ostdeutschland 2026

In zwei ostdeutschen Ländern, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wird 2026 noch gewählt. In beiden Ländern ist die AfD die stärkste Partei und hätte, wenn man den Gepflogenheiten aller Wahlen seit 1945 folgt, damit den Auftrag, die Regierung zu bilden.

Der Albtraum der Kartellparteien — ein AfD Ministerpräsident

Das wollen die Kartellparteien unbedingt verhindern und das wiederum geht nur mit Hilfe der SED/Mauerschützenpartei der Linken. Für eine Koalition müssten sich alle anderen Parteien zusammenschließen. Das ist unwahrscheinlich. Eine Minderheitsregierung unter der Duldung der Linken ist dagegen möglich.

Dies ist also die einzige Option einen AfD Ministerpräsidenten zu verhindern. Die Tagesschau schreibt dazu in der Online-Ausgabe:

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