CDU/CSU Lügen mit System

Niemand könne seine „Wahlziele zu 100 Prozent durchsetzen“: Söder zeigt sich offen für Steuerhöhungen

Markus Söder — auch für ihn zählt nach der Wahl nichts mehr von dem, was er davor versprochen hat.
Bild: Wikipedia

Liebe Leserinnen und Leser,

die unzähligen, gebrochenen Wahlversprechen des Herrn Merz kann man inzwischen nicht mal mehr an zwei Händen abzählen. Nun kommt ein weiteres vom CSU-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder hinzu. Ich glaube, es war Konrad Adenauer, der einst den Satz prägte:

„Was geht mich mein Geschwätz von gestern an?“

Auch Adenauer gehörte der CDU an, das sei nur so nebenbei bemerkt. Söder nimmt sich ein Beispiel daran.

Der bayerische Ministerpräsident hatte sich durchgehend gegen jegliche Steuererhöhungen, wie etwa die Erbschaftsteuer, Vermögensteuer und den Spitzensteuersatz, ausgesprochen – was als eines der Kernversprechen der Union vor der Bundestagswahl galt. Besonders Söder legte großen Wert darauf, der Öffentlichkeit klarzumachen, dass es mit der CSU „definitiv keine Steuererhöhungen“ geben werde. Aber nun signalisierte Söder Offenheit gegenüber einer möglichen Änderung bei der Einkommensteuer.

Die angespannte Lage in der eigenen Partei und die Unzufriedenheit unter Bürgern seien zudem auf externe Faktoren wie Zölle, hohe Energiepreise und eine Verschärfung des internationalen Wettbewerbs zurückzuführen. Doch auch in der heimischen Energie- und Industriepolitik würden Fehler passieren. Es sei schwer zu verstehen, „weshalb wir teures Gas einkaufen, aber unsere eigenen Vorräte nicht fördern wollen“, betonte er.

Wahlversprechen spielen keine Rolle bei den lügenden Politikern

Aber Söder hatte doch vor der letzten Bundestagswahl versprochen, dass Steuererhöhungen mit ihm nicht zu machen sind. Aber ein Lügner mehr oder weniger, was solls?

Jetzt kommt er hinter dem Busch hervor und kündigt etwas ganz anderes an:

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Liederverbot und Redezensur

Liederverbot und Redezensur – Verbots-Salamitaktik auch beim Gedenken am Tag der Befreiung

Von Felicitas Rabe

Selbst die Erinnerung an das Ende des schlimmsten Kriegs im 20. Jahrhundert unterliegt heute einer strengen Zensur.

Liebe Leserinnen und Leser,

in feierlichem Rahmen wurde am Freitag in Berlin-Karlshorst des 81. Jahrestags der Befreiung vom Faschismus und der Kapitulation der deutschen Wehrmacht vor den alliierten Siegermächten gedacht. Dass es maßgeblich die Sowjets waren, die Deutschland zur Kapitulation zwangen, wird heute vom deutschen politischen Establishment in plumper Geschichtsignoranz geleugnet.

Zensur statt Gedenken — Peinliche Namensumbenennung

Damit wurden bei der Gedenkveranstaltung in Karlshorst am Freitag auch die teilnehmenden Friedensaktivisten konfrontiert. Der Ort des Gedenkens, das deutsch-russische Museum Karlshorst, wurde peinlicherweise umbenannt in deutsches Museum Karlshorst! Die reinste Satire war die lange Liste der Auflagen für die Veranstaltung. Minutenlang musste der Mit-Organisator der Gedenkveranstaltung, Günter Buntemann, im Auftrag der Polizei die behördlichen Auflagen vortragen. Mit deutscher Gründlichkeit hatte die Obrigkeit aufgelistet und im Detail beschrieben, welche Fahnen, Abzeichen und Symbole nicht mitgeführt und welche Lieder und welche Inhalte und Themen nicht vorgetragen werden durften. Also eine Zensurmaßnahme, die es in sich hat.

Ist das nicht furchtbar peinlich? Wo bleibt die Redefreiheit?

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Wehrpflicht ist Kriegsvorbereitung

Zwei Meldungen erschrecken in dieser Woche:

Verteidigungsministerium droht mit Bußgeld, weil jeder vierte 18-Jährige Wehrfragebogen ignoriert – Was kommt als Nächstes?

und

Polizei nimmt 20-Jährige wegen Anti-Merz-Plakats bei Wehrdienst-Demo fest – Ermittlungsverfahren eingeleitet
Merz, Pistorius und all die anderen Kriegstreiber an die Front!

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt zwei Meldungen, die mich erschrecken und die zeigen, wie weit die Kriegsvorbereitungen in Deutschland bereits fortgeschritten sind.

„Mehr als jeder vierte junge Mann ignoriert Bundeswehrbrief“, lautet eine aktuelle Schlagzeile. Die Nachricht von der fehlenden Bereitschaft der 18-Jährigen, den Brief von „der Truppe“ in Sachen Musterung auszufüllen, machte am Donnerstag die Runde durch die Medien. Wie soll man darauf aus friedenspolitischer Sicht reagieren? Mit Freude darüber, dass 28 Prozent nicht mitmachen wollen? Oder mit Besorgnis, weil 72 Prozent den Brief ausgefüllt haben? Nun droht die Politik, die nächste Stufe zu zünden. Von Bußgeld ist die Rede. Wie soll das weitergehen?

Bei einer Demonstration gegen den neuen Wehrdienst ist in München eine 20-jährige Teilnehmerin vorübergehend von der Polizei festgenommen worden. Anlass war ein Plakat mit der Aufschrift „Merz stirb selbst an der Ostfront“. Das teilte die Polizei München auf Anfrage von Apollo News mit. Die Frau stammt aus München und war Teilnehmerin der Versammlung. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. So weit ist es also schon wieder gekommen. Freie Meinungsäußerung unerwünscht von den deutschen Politikern.

Ich habe dazu eine klare Meinung:

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