Der Kanzler und die Dompteurin. Wie Merz sich von Bas am Nasenring durch die Manege ziehen lässt.

Liebe Leserinnen und Leser,
dass der Kanzler alle seine Wahlversprechen gebrochen hat, wissen wir. Wir wissen auch, dass aus all seinen großkotzig angekündigten Reformen nichts geworden ist. Aber kennen wir den Grund?
Merz lässt aus Angst vor Machtverlust die Demütigungen von Bas zu
Einer der Gründe ist, dass Herr Merz sich lieber öffentlich von seinem Koalitionspartner SPD demütigen lässt, als die Reißleine zu ziehen. Die Angst vor dem vermeintlichen Machtverlust ist aber eine Illusion. Die Macht hat er schon lange nicht mehr. Die liegt in den Händen seiner Herrin Bärbel Bas. Die Hauptschulabsolventin und Sachbearbeiterin einer Krankenkasse hat unseren Kanzler voll im Griff. Sie sagt, wo es lang geht, und sie verpulvert ein Budget von mehr als 200 Milliarden Euro ohne den Kanzler jemals zu fragen, ob er damit einverstanden ist. Sie blockiert wichtige Reformgesetze, sie blockiert schärfere Asylgesetze, sie lässt den gigantischen Missbrauch von Sozialleistungen zu.
Das Bild von Frau Bas sagt alles. Mehr Selbstgefälligkeit geht nicht
Sehen sie das selbstgefällige Grinsen auf Ihrem Gesicht? Sie weiß, dass sie „die Hosen anhat“, solange der Kanzler wie ein Kleinkind an ihrem Rockzipfel hängt. Warum hat er nicht den Mut, die ganze sozialistische Führungsmannschaft der SPD zu entlassen? Es gibt im Bundestag eindeutige, bürgerlich/konservative Mehrheiten. Er kann sie sofort nutzen und all seine Reformvorhaben umgehend umsetzen.
Im Deutschen Bundestag gibt es eine rechnerische bürgerlich-konservative bis rechte Mehrheit aus CDU/CSU und AfD. Lediglich die dumme, undemokratische „Brandmauer“ verhindert, dass in Deutschland nicht mehr alles „den Bach runtergeht“. Diese Brandmauer bröckelt an vielen Stellen bereits. Auch viele CDU-Mandatsträger aus Bund, Ländern und Kommunen haben längst erkannt, dass man ein Drittel der Wähler im Westen und fast die Hälfte der Wähler in Ostdeutschland nicht länger ausschließen kann.
Die AfD ist längst zu einer Bürgerpartei geworden, die von Arbeitern ebenso gewählt wird, wie von Angestellten und Freiberuflern. Die Wähler der AfD geben einen repräsentativen Querschnitt der deutschen Bevölkerung wieder. Das ist etwas, was die früheren Volksparteien CDU/CSU und SPD längst verloren haben.
Man wendet sich mit Grauen ab und fragt nur noch eines: Wie lange noch Herr Merz?
Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann