Des Kanzlers Realitätsverlust

Migranten-Gewalt ist zum deutschen Alltag geworden: Kanzler Friedrich Merz wird Opfer seiner eigenen Wahlversprechen

Leidet entweder an Realitätsverlust oder er leugnet ganz bewusst die Wahrheit.
Bild: Wikipedia

Liebe Leserinnen und Leser,

heute früh waren es noch drei Schlagzeilen, die ich Ihnen präsentierte. Heute Mittag ist eine neue dazugekommen, die ich hier noch am Rande erwähnen möchte:

In Dresden schießt ein Türke mit einem Gewehr auf Polizisten und ruft „Allahu akbar“.

Das ist der Alltag in Deutschland. Ich weiß es, Sie wissen es, nur linke, verblendete Omas und Aktivisten aus NGOs wollen es nicht wahrhaben. Die Mainstream-Presse schweigt oder verharmlost. Das alles kennen wir. Schlimm dagegen ist, dass unser Kanzler, der es ja ohnehin mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, es leugnet und ins Gegenteil verkehrt.

Dabei hatte Kanzler Friedrich Merz (CDU) doch schon Ende April am Rande einer Unionsklausur mit Blick auf die Migrationspolitik erklärt: „Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Die Zahlen sind so klar und so deutlich zurückgegangen, dass man davon sprechen kann, dass wir große Teile des Problems jetzt gelöst haben.“

Ist er blind? Werden ihm von den linken Koalitionsgenossen falsche Zahlen vorgelegt? Liest er keine Zeitung?

Die Wahrheit ist: Nichts ist gelöst.

Zwar gingen die Zahlen der illegalen Einreisen tatsächlich etwas zurück und seit keine, immer neue Höchststände mehr zu vermelden sind, ist das Thema Migration in der öffentlichen Wahrnehmung weniger präsent, die Probleme mit Integration und Kriminalität aber bleiben. Sie verschlimmern sich sogar, weil prekäre Milieus weiter aufgefüllt werden und übers Jahr gerechnet noch immer rund 200.000 Migranten aufgenommen werden.

Selbst wenn man die Frage nach den Ursachen des Rückgangs (vor allem das Ende des Krieges in Syrien) beiseite lässt, werden noch nahezu täglich Messerattacken, Gruppenvergewaltigungen und andere Gewaltausbrüche mit migrantischem Hintergrund vermeldet. Der Grund ist einfach: Am „Stadtbild“, am Status quo hat sich nichts geändert.

Migration, noch dazu langanhaltende, weitgehend ungeregelte Migration, verändert die Gesellschaft in ihren Tiefenstrukturen und das vor allem auf Generationen irreparabel. Mit Erfolgsrhetorik ist dieser Realität nicht beizukommen. Eine Lektion, die der Kanzler, die Union, aber auch die SPD im Zuge der Wahlen im kommenden Herbst noch werden lernen müssen.

Mit lieben Grüßen aus meiner Wahlheimat Spanien
Ihr Rainer Andreas Seemann

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmen Sie dem zu.