Dramatischer Machtverfall: Kanzler Friedrich Merz entgleiten die Regierungsgeschäfte – aus der Partei kommen Rücktrittsforderungen

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Liebe Leserinnen und Leser,
es wird auch für die letzten Merz-Fans deutlich, dass der Kanzler nicht mehr zu halten ist. Der Machtverlust ist nicht mehr zu übersehen. Inzwischen fordern auch prominentere CDU-Mitglieder den Rücktritt von Merz. Ich erinnere mich gerne an meine Großmutter (Jahrgang 1882), die mich als Kind immer ermahnte, nicht zu lügen. „Lügen haben kurze Beine“, war eines ihrer „geflügelten Worte“.
Anscheinend hatte der Kanzler keine gutmütige Großmutter. Er hat gelogen und lügt weiter. Er verspricht Dinge, die er nicht halten kann und in zornigem Trotz meint er sogar, dass er die Zustimmung aus der Bevölkerung hat.
Mehr Realitätsverlust ist eigentlich kaum möglich.
NIUS schreibt dazu in der Ausgabe vom 31.07.2026:
Erst schwanden Macht und Autorität des Bundeskanzlers schleichend, jetzt ist die Autorität von Friedrich Merz (CDU) bereits im freien Fall. Es ist eine Abwärtsbahn, die sich direkt an die gescheiterte Kabinettsklausur in der Villa Borsig Mitte April anschloss. Schon damals sprach NIUS von einer „Zäsur“ für den Kanzler. Vize-Kanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil (SPD) hatte Merz mit der Drohung, eine Textnachricht über Vorabsprachen zur Erhöhung der Einkommenssteuer zu verlesen, in eine nahezu ausweglose Vertrauenskrise vor den eigenen Leuten gebracht, die sich seither nahezu wöchentlich vertieft hat.

