Die CDU zerfällt unter Merz: JU-Landeschefin in Brandenburg tritt aus CDU aus und rechnet mit Merz ab

Bild: Abgeordnetenwatch
Liebe Leserinnen und Leser,
Laura Strohschneider ist die bisherige Landesvorsitzende der Jungen Union in Brandenburg. Das ist, wenn man eine politische Karriere anstrebt eine hervorragende Ausgangsposition. Dazu gehört aber auch, dass man brav den Vorgaben der Parteispitzen folgt und sich bei den Führern der Partei ordentlich einschleimt.
Laura verzichtet lieber auf die politische Karriere als sich bei Merz anzubiedern
Laura Strohschneider ist anders. Sie hat Charakter, den man nur bewundern kann. Sie ist von ihrem Amt zurück- und zugleich aus der CDU ausgetreten, weil sie den Kurs dieser Partei nicht mehr mittragen wollte oder konnte.
Zur Begründung erklärte sie, sie habe das Vertrauen in das Führungspersonal der Partei sowie in den politischen Kurs der Bundesregierung verloren. Die derzeitige Politik entspreche aus ihrer Sicht nicht den Versprechen, mit denen die Union in den Bundestagswahlkampf gezogen sei.
Auch in der Bevölkerung hat die CDU unter Merz keinen Rückhalt mehr
Auch in der Bevölkerung sinkt die Zustimmung zur Bundesregierung. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage bewerten 83 Prozent der Befragten die Arbeit von Bundeskanzler Merz negativ. Zudem glaubt eine Mehrheit nicht, dass die jüngsten Umbesetzungen im Kabinett die Regierungsarbeit verbessern werden. Innerhalb der Partie kriselt es ebenfalls gewaltig.

