Die CDU zerfällt unter Merz

Die CDU zerfällt unter Merz: JU-Landeschefin in Brandenburg tritt aus CDU aus und rechnet mit Merz ab

Laura Strohschneider. Hat von ihrer CDU die Schnauze voll.
Bild: Abgeordnetenwatch

Liebe Leserinnen und Leser,

Laura Strohschneider ist die bisherige Landesvorsitzende der Jungen Union in Brandenburg. Das ist, wenn man eine politische Karriere anstrebt eine hervorragende Ausgangsposition. Dazu gehört aber auch, dass man brav den Vorgaben der Parteispitzen folgt und sich bei den Führern der Partei ordentlich einschleimt.

Laura verzichtet lieber auf die politische Karriere als sich bei Merz anzubiedern

Laura Strohschneider ist anders. Sie hat Charakter, den man nur bewundern kann. Sie ist von ihrem Amt zurück- und zugleich aus der CDU ausgetreten, weil sie den Kurs dieser Partei nicht mehr mittragen wollte oder konnte.

Zur Begründung erklärte sie, sie habe das Vertrauen in das Führungspersonal der Partei sowie in den politischen Kurs der Bundesregierung verloren. Die derzeitige Politik entspreche aus ihrer Sicht nicht den Versprechen, mit denen die Union in den Bundestagswahlkampf gezogen sei.

Auch in der Bevölkerung hat die CDU unter Merz keinen Rückhalt mehr

Auch in der Bevölkerung sinkt die Zustimmung zur Bundesregierung. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage bewerten 83 Prozent der Befragten die Arbeit von Bundeskanzler Merz negativ. Zudem glaubt eine Mehrheit nicht, dass die jüngsten Umbesetzungen im Kabinett die Regierungsarbeit verbessern werden. Innerhalb der Partie kriselt es ebenfalls gewaltig.

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Die SPD ist völlig am Ende

Die SPD ist völlig am Ende und greift nach einem letzten Strohhalm

Armin Willingmann SPD in Sachsen-Anhalt.
Bild: Wikipedia

Liebe Leserinnen und Leser,

es scheint so, dass die SPD völlig am Ende ist und nun nach einem letzten Strohhalm in Sachsen-Anhalt greift. Der SPD-Spitzenkandidat und (noch) stellvertretende Ministerpräsident des Landes, will die 5% Sperrklausel aufheben. Es besteht die reale Gefahr, dass es die SPD nicht mehr in den Landtag von Sachsen-Anhalt schafft. Sie dümpelt so bei 5% herum. Das versetzt den bäritgen SPD-Chef des Landes natürlich in gewaltige Panik. Aber anstatt sich nun Gedanken zu machen, was er an der Politik der SPD verbessern könnte, um die verlorenen Wähler zurückzuholen, will er lieber die Einstiegshürde verkleinern. Das sind in meinen Augen die letzten Zuckungen der, einst so stolzen Volkspartei SPD im Osten Deutschlands. Aber auch im Westen sieht es nicht besser aus für die Partei. Die Arbeiter, einst der Garant für starke Wahlergebnisse, sind scharenweise zur AfD übergelaufen.

Statt besserer Politik lieber Sperrklausel absenken

„Wenn regelmäßig erhebliche Stimmenanteile knapp unterhalb der Sperrklausel unberücksichtigt bleiben, ist es legitim, darüber zu diskutieren und die Fünf-Prozent-Hürde grundsätzlich infrage zu stellen“, sagte Willingmann gegenüber dem Tagesspiegel. Natürlich will man so auch die absolute Mehrheit der AfD verhindern. Die einzige Möglichkeit wäre ein Zusammenschluss von CDU, SPD, Grünen und Linken. Mal sehen, ob sich die CDU-Abgeordneten nicht eher dann doch für die Tolerierung einer AfD Minderheitsregierung entscheiden. Die Brandmauer ist ohnehin stark angeschlagen.

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Buchtipp: Tino Chrupalla Handwerk-Meister-Politik

Buchtipp: Tino Chrupalla Handwerk-Meister-Politik — eine Autobiographie

Buchcover
Bild: AMAZON Verkaufsseite

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie bei AMAZON nur zwei Sorten von Rezensionen vorfinden, nämlich entweder einen oder fünf Sterne, dann wissen Sie, dass es sich um ein Buch handelt, das stark polarisiert. Die links/grün/woken Leser verdammen das Buch, weil sie den Autor als einen vermeintlichen Faschisten sehen. Die anderen Leser, die in Tino Chrupalla denjenigen erkennen, der er tatsächlich ist, lieben das Buch. 56% (Stand heute, 29.07.2026) geben dem Buch 5 Sterne. 29% dagegen nur einen Stern. Eine einzige Rezension liegt dazwischen mit drei Sternen, wobei der Rezensent das Buch in höchsten Tönen lobt, es aber wohl „zu schnell lesen konnte“.

Die verdrehte Welt der Politik

Dieter Dehm, Autor der Nachdenkseiten, schreibt im Vorwort zu seiner Rezension den bemerkenswerten Satz:

Seitdem „links” nicht mehr für Frieden steht und „rechts” nicht mehr für Krieg gegen Russland, ist Jahrmarkt im Himmel der Wortverdreher. Wer Raketen auf Moskau fordert, ist „gemäßigte Mitte”. Wer Meinungsfreiheit will, ist „Extremist”. Faschisten, die nationale Sozialisten erschießen ließen, werden zu „nationalen Sozialisten” umgemünzt und Hitler gar zum Kommunisten. Die Babylonier brauchten dazu noch einen hohen Turm, dem Magazin Focus reicht ein mittlerer Immobilienhändler: Rainer Zitelmann. Der altmaoistische FDPler hat dort Tino Chrupallas Biographie „Handwerk-Meister-Politik” als zu „links” verrissen.

Tino Chrupalle ist ein Mann aus dem Volk für das Volk

Tino Chrupalla ist eben ein anderer Politiker. Er kommt aus dem Osten. Er machte sich im Jahr 2003 als Maler- und Lackiererermeister in Sachsen selbstständig. Zeitweise beschäftigte er in seinem Betrieb bis zu sechs Mitarbeiter. Er kommt also „von unten“, er kennt die Probleme, die die klein- und mittelständischen Betriebe haben. Er weiß, wie sehr das so wichtige Handwerk unter der überbordenden Bürokratie leidet.

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